Irrtum:

Radar-Falle am falschen Tag

Niederösterreich
08.02.2019 08:57
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit fehlerhaften Strafzetteln müssen sich Autofahrer in St. Pölten herumschlagen: Kurz nach Weihnachten hatte die Polizei in der Stattersdorfer Hauptstraße das Tempolimit von 30 km/h mit einem mobilen Radargerät kontrolliert. Doch im Zuge dessen war den Gesetzes- hütern selbst ein peinlicher Fehler unterlaufen

Kurz gesagt: Bei der Radarbox war ein falsches Datum eingestellt. Weil der 30er auf besagter Straße aber nur an Werktagen gilt, auf den Strafzetteln mit dem 26. Dezember aber eine Feiertag angeführt war, glaubten die Betroffenen ihren Augen nicht. Jetzt gab die Polizei bekannt, dass man in diesen Fällen aber dennoch kein Auge zudrücken kann. „Wer das Mandat bereits bezahlt hat, für den ist die Sache erledigt“, wird betont. Geld bekommen die Raser also definitiv nicht zurück. Auch ein Einspruch dürfte sich nach Auskunft von Rechtsexperten nicht auszahlen: „In solchen Fällen wird das Daum im Rahmen des weiteren Verfahrens berichtigt“, heißt es.

Bei der Exekutive bittet man die Lenker trotz der Umstände um Verständnis: „Wir bedauern den Fehler.“

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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