So, 26. Mai 2019
05.02.2019 18:30

Spital und Ordination:

Linzer Med-Uni macht Studenten mit Praktika fit

„Im Jahr 2028 soll es eine Pensionierungswelle geben“, sagt Kathrin M. Altenhofer (Altenfelden). Sie studiert Humanmedizin an der Kepler-Universität. Die Erwartungen an die Jung-Ärzte sind hoch, diese Welle abzufangen. Die „Krone" plauderte mit Studenten, ob sie eine Praxis aufmachen oder im Spital arbeiten wollen.

Wenn der Ärztemangel in zehn Jahren einen Höhepunkt erreicht, hat Kathrin Altenhofer (37) ihr Studium längst fertig und vielleicht eine eigene Ordination: „Ich habe bereits Erfahrungen als Unternehmerin.“ Sie weiß, dass eine Praxis wie eine Firma läuft. Ihre Kollegen wirken unentschlossener. Ein Praktikum nicht nur im Spital, sondern auch beim Hausarzt, wie es das Studium im vorsieht, wird mehr Klarheit bringen.

Erfahrung Arzt-Patient
„Es macht Sinn, wenn junge Kollegen sehen, wie es läuft“, sagt Johann Jagersberger (Traun). Er ist Allgemeinmediziner und Lehrbeauftragter der Med-Uni. „Das Erlebnis der sehr persönlichen Beziehung zwischen Arzt und Patient kann den Ausschlag dazu geben, eine Ordination aufzumachen“, weiß er aus eigener Erfahrung.

Persönliches wichtig
Für Sandra Funk (30, Deggendorf/D) könnte das passen: „Das Persönliche spricht mich an, aber eine Gemeinschaftspraxis entlastet mehr.“ Der Ärztemangel in Niederbayern sei übrigens ähnlich wie hier, erwähnt die deutsche Studentin. Antonio Sirovina (25, Steyr) meint: „Ich will im Krankenhaus in der Kinderheilkunde Erfahrungen sammeln, bevor ich mich für eine Praxis oder fürs Spital entscheide.“ Und Jessica Gottsberger (22, Linz): „Ich werde Herzchirurgin, da bleibt mir nur das Spital.“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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