29.01.2019 10:53 |

Kreditkarte hinterlegt

Ungeschickt: Bankräuber türmte mit Miet-E-Scooter

Ein 19-jähriger Bankräuber aus Texas wird sich die Wahl seines Fluchtfahrzeuges künftig wohl genauer überlegen: Nach seinem Coup in einer Bank in Austin nutzte er einen Miet-Elektroroller des Fahrdienstes Uber, um zu türmen. Doch eine Kamera beobachtete den Ausleihvorgang. Und beim Verleiher waren Adresse und Kreditkartennummer des Räubers hinterlegt.

Kein Wunder also, dass die Polizei im texanischen Austin dem 19-jährigen Luca Mangiarano schon kurz nach seinem Raubüberfall auf die BBVA Compass Bank im Zentrum der texanischen Hauptstadt habhaft wurde. Die Beweislage sprach gegen ihn.

Die Polizei hatte es ganz leicht
Für die Polizei waren die Ermittlungen recht einfach. Eine Kamera hatte aufgezeichnet, dass Mangiarano mit einem Miet-Elektroroller des Fahrdienstes Uber die Flucht antrat. Um die 25 Kilometer pro Stunde schnellen Elektro-Flitzer anmieten zu können, muss man sich allerdings zuvor mit Name und Kreditkartennummer registrieren.

Die Rückfrage der Polizei bei Uber führte schnell zum Erfolg. Der Bankräuber hatte sich tatsächlich mit Adresse und Kreditkartennummer registriert. Dass der E-Scooter, der nahe der Bank geparkt war, unweit von Mangiaranos Wohnung gefunden wurde und die Handy-Positionsdaten des Räubers die Fluchtroute bestätigten, bestätigte die ersten Vermutungen.

Leihroller generieren interessante Daten
Der ungeschickte Bankräuber wird sich angesichts seiner Erlebnisse nächstes Mal vermutlich genauer überlegen, mit welchem Vehikel er die Flucht antritt.

Der Fall ist aber auch für E-Scooter-Fahrer interessant, die keinen illegalen Aktivitäten nachgehen. Immerhin zeigt er, welch interessante Informationen über die Bewegungsmuster der Nutzer die Leihroller generieren, die man beispielsweise auch in Wien gegen einen geringen Obolus anmieten kann.

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