16.01.2019 10:14 |

Brutale Attacke

Tierquäler verätzt Katzen in Thüringen mit Säure

Ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei schlägt große Wellen im deutschen Ort Riechheim im Bundesland Thüringen: Zwei Katzen wurden mit Säure verätzt. Während die Tiere um ihre Leben kämpfen, wird fieberhaft nach dem Täter gesucht.

Büschelweise fällt das grau getigerte Fell zu Boden, die Haut sieht aus wie verbrannt, der zwei Jahre alte Stubentiger erhält Medikamente, um die Schmerzen zu ertragen. Sylke Mönch vom Tierheim Großliebringen ist sich sicher: Ein Tierhasser hat die Katze gezielt mit Säure verletzt: Auch ein zweiter Artgenosse aus der selben Gegend wurde mit ähnlichen Verletzungen gefunden und kämpft um sein Leben. Die Helfer reinigten das Fell mit einem speziellen Schaum, doch die Samtpfoten dürften sich zuvor schon längst das Fell geputzt und damit Säure aufgenommen haben. So gelangt diese auch in den Magen-Darm-Trakt und richtet dort weiteren Schaden an.

Gefahrenstellen wie Säurefässer oder ähnliches gibt es in der Gegend nicht, daher wird von einer tierquälerischen Tat ausgegangen. Der Täter konnte noch nie ermittelt werden, die Polizei ruft die Bevölkerung auf, sich mit Hinweisen zu melden. Die Bilder einer der verätzten Katzen auf der Facebook-Seite des Tierheims wurden bereits knapp 500 mal kommentiert. „Unfassbar, wie man mit Lebewesen dieser Erde umgeht“, schreibt eine Userin entsetzt, „Ich bin fassungslos und wische gerade meine Tränen weg!“ eine andere.

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