Kulturhauptstadt 2024:

Bad Ischl reichte Bewerbung trotz Dämpfern ein

Bad Ischl hat seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2024 beim Bundeskanzleramt eingereicht. Allen Dämpfern zum Trotz, denn erst kürzlich gab es vom Land ein klares Nein zur Finanzierung. Jetzt heißt es zittern bis zur Entscheidung der Jury.

Als Musterschüler im Bewerbungsprozess zeigt sich Bad Ischl, das seine Bewerbung um die Kulturhauptstadt 2024 bereits beim Bundeskanzleramt eingereicht hat, obwohl die Frist erst am kommenden Montag endet. Nun liegt die Bewerbung einer unabhängigen Europäischen Expertenjury vor, die bis Ende Jänner entscheiden muss, ob die Kaiserstadt auf die „Shortlist“ kommt und somit weiter auf den begehrten Titel hoffen darf. Die Konkurrenz ist groß, hat sich doch neben Dornbirn auch St. Pölten beworben, letzteres mit viel größeren finanziellen Möglichkeiten als die von Ischl budgetierten 21 Millionen.

Einstimmiger Beschluss
Das Budget ist auch der Stein des Anstoßes für Landeshauptmann Thomas Stelzer, der sich nicht vorstellen kann, von Landesseite einen Teil der Finanzierung aufbringen zu können: „Die Finanzierung ist in dieser Phase jedoch sekundär, es geht um Ideen“, stellt Ischls Bürgermeister Hannes Heide klar. Der Gemeinderat habe in seiner letzten Sitzung die Bewerbung einstimmig beschlossen, ebenso tat er es in Hallstatt.

Denn Bad Ischl steht zwar bei der Bewerbung in der ersten Reihe, das Konzept sieht aber einen Zusammenschluss vieler Salzkammergut-Gemeinden für das Mammut-Kulturprojekt vor. 

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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