Nach starkem Beginn

Biathlon-Damen in Hochfilzen-Staffel auf Rang 10

Wintersport
16.12.2018 13:10

Die österreichischen Biathletinnen haben am Sonntag in Hochfilzen in der Weltcup-Staffel Rang zehn belegt. Nach starkem Beginn von Lisa Hauser und Julia Schwaiger musste Katharina Innerhofer einmal in die Strafrunde, auch Schlussläuferin Dunja Zdouc verlor noch drei Positionen. Den Sieg sicherte sich die Italienerinnen um Dorothea Wierer.

Am Sonntagnachmittag steht zum Abschluss der Bewerbe in Tirol noch die Herren-Staffel auf dem Programm. Das ÖSV-Team muss dabei auf Julian Eberhard verzichten, der schnelle Salzburger fällt wegen Halsschmerzen aus. Im Damenrennen übergab Geburtstagskind Hauser als Startläuferin nach einem Nachlader an achter Stelle an Schwaiger. „Ich habe stehend ein bisschen Probleme mit dem Rhythmus gehabt“, bedauerte die jetzt 25-Jährige. Die Tirolerin war in den Einzelbewerben mit den Rängen 22 und 19 einmal mehr die beste ÖSV-Athletin gewesen. Nun freue sie sich auf zwei Ruhetage nach der Devise: „Gescheit erholen, damit ich in Nove Mesto wieder angreifen kann.“

(Bild: GEPA )

Schwaiger stark
Schwaiger verbesserte sich ohne Nachlader und dank starker Laufleistung überraschend an die fünfte Stelle. „Das war echt perfekt für mich, jetzt kann ich glaube ich mein Hoppala von der WM vergessen“, freute sich Schwaiger. Bei der Heim-WM 2017 hatte sie mit einem Nachladefehler die Disqualifikation ihres Teams verschuldet. Diesmal klappte am Schießstand aber alles, obwohl sie keineswegs entspannt gewesen sei, so die Salzburgerin, die vor allzu großen Hoffnungen warnte. „Wunderdinge kann man nicht erwarten.“

Strafrunde von Innerhofer
Prompt ging bei Innerhofer am Schießstand mit einer Strafrunde und etlichen Nachladern einiges schief, sie hielt den Schaden mit schnellem Laufen aber in Grenzen und übergab an siebenter Stelle an Zdouc. „Liegend ist es leider nicht so gut gegangen. Zum Glück habe ich im Stehend die Strafrunde vermieden. Im Laufen bin ich gut mitbekommen, aber die Schlussrunde war zäh“, meinte Innerhofer.

Zdouc hielt zunächst mit nur einem Nachlader ihre Position, musste auf der Schlussrunde aber noch drei Konkurrentinnen vorbeilassen. „Beim letzten Anstieg waren meine Haxen wie aus Gummi, aber ich habe alles gegeben. Das Schießen hat gepasst“, meinte die Kärntnerin im Gespräch mit der APA. Der zehnte Platz sei ansprechend. „Das haben wir im Vorjahr nicht zusammengebracht. Das war die erste Staffel, mal schauen, was sich noch ergibt“, so Zdouc, die in der nächsten Woche in Nove Mesto voraussichtlich fehlen und stattdessen im IBU-Cup in Obertilliach antreten wird.

Sieg an Italienerinnen um Wierer
Die Italienerinnen um Sprintsiegerin Wierer feierten indes ihren ersten Sieg seit drei Jahren, auch damals hatten sie in Hochfilzen gewonnen. Diesmal setzten sie sich vor Schweden und Frankreich durch. Vorjahressieger und Weltmeister Deutschland kam nicht über Rang sieben hinaus.

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(Bild: KMM)



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