Schulweg-Desaster:

44 Mühlviertler Schüler in 16-Sitzer-Bus gepfercht

Der neue Bus zwischen Kirchberg ob der Donau und Neufelden im Mühlviertel ist offenbar zu beliebt. Denn in dem 16-Sitzer waren gezählte 44 Schüler und der Fahrer, als ihn Polizisten in Neufelden kontrollierten. Es gibt eine Anzeige. Hintergrund für die irre Fahrt sei eine Umstellung des Busfahrplans im Mühlviertel gewesen

„Die Kinder haben uns Fotos gezeigt, wie sie drinnen eingepfercht waren„, sagt eine besorgte Großmutter gegenüber der „Krone“.

Nicht die erste überladene Fuhre
Es soll nicht die erste überladene “Fuhre„ gewesen sein, als Polizisten in Neufelden beim Busterminal den 16-Sitzer kontrollierten. Sie zählten durch und kamen - inklusive Chauffeur - auf 45 Insassen.

„Nicht auf sich beruhen lassen“
Allerdings ist der Bus für insgesamt 37 Personen zugelassen, das relativiert zwar die Überladung, “doch wir können das nicht auf sich beruhen lassen", sagt die Rohrbacher Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. In ihrer Strafbehörde ist die Anzeige der Polizei eingegangen.

Im Notfall „stehen lassen“
Als Erstmaßnahme wurde dem Unternehmen mitgeteilt, „dass das so nicht geht“ und - auch wenn es dem Chauffeur nicht leicht fällt -, auch Passagiere abgewiesen werden müssen. „Und wir müssen die Fahrgäste darauf drängen, auch den früheren Bus zu nutzen“, so Mitterlehner. Der fährt aber eine halbe Stunde früher und bringt die Teenager nicht so nah zur Schule, wie der neue Bus.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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