Do, 21. Februar 2019
15.11.2018 10:09

US-Züchterin angeklagt

44 tote und 130 verwahrloste Hunde entdeckt

Eine 65 Jahre alte Frau aus dem US-Bundesstaat New Jersey muss sich wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten, nachdem die Polizei auf ihrem Anwesen 44 tote Hunde in Gefriertruhen und über 130 extrem verwahrloste Vierbeiner vorgefunden hat. Vier der geretteten Tiere sind in kritischem Zustand in eine Tierklinik gebracht, die anderen auf mehrere Tierheime verteilt worden.

Die Polizisten hatten laut eigenen Angaben auf Facebook am Dienstag die Gesundheitsbehörde bei einer Inspektion des Geländes unterstützt. Bei ihrem Einsatz sei den Beamten bereits ein starker Gestank von Tierfäkalien entgegengeschlagen. Einigen Beamten sei sogar übel geworden.

Besitzerin „vergaß“ Tierarzt zu verständigen
Während die ausgewachsenen Hunde und Welpen verschiedener Rassen jetzt medizinisch versorgt und aufgepäppelt werden müssen, muss sich die 65-jährige Besitzerin wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Die Frau verteidigte sich gegen die Vorwürfe und meinte gegenüber der „New York Post“, die toten und eingefrorenen Hunde seien Totgeburten gewesen. Nachdem sie diese in Plastikbeutel gepackt und in Tiefkühltruhen verstaut hatte, habe sie einfach darauf vergessen, den Tierarzt wegen einer Autopsie zu verständigen. Das sei vor sieben Jahren gewesen.

Gabor Agardi
Gabor Agardi

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