Aufschrei im Internet

Pfarre verjagt geliebte Friedhofskatze „Blacky“

Riesenempörung in Schwanenstadt in Oberösterreich: Die Pfarre hat ein Platzverbot über die beliebte Friedhofskatze „Blacky“ verhängt. Der schwarze Stubentiger soll draußen bleiben, sonst drohen Konsequenzen. Treue Friedhofsbesucherinnen verstehen die Welt nicht mehr, in sozialen Medien wird sogar mit Kirchenaustritt gedroht ...

„Die römisch-katholische Pfarre kümmert sich um die Entfernung eines Gottesgeschöpfs - sehr traurig!“ Unter einem Facebook-Posting des Vereins „Tierengel Austria Tierrettung“ geht es rund! Seit bereits zwei Jahren lebt Katze „Blacky“ auf dem Friedhof in Schwanenstadt. Die Besucher haben sie tief ins Herz geschlossen, füttern sie täglich. Jetzt hat die Pfarre einen Zettel beim liebevoll dekorierten Schlafplatz des Stubentigers platziert, auf dem die Friedhofsverwaltung fordert, dass das Kätzchen sofort verschwinden solle, sonst müsse es „entfernt“ werden.

„Blacky“ ist Trauerbegleiterin
„,Blacky‘ ist sogar von uns kastriert worden, wird sehr gut versorgt und täglich gefüttert. Für die Angehörigen, die liebe Menschen verloren haben, ist sie außerdem eine Art Trauerbegleiterin“, schildert Doris Nicole Eder, Obfrau von „Tierengel Austria Tierrettung“ die Situation.

Kommentare gehen unter die Haut
„Als meine Oma heuer verstorben ist, war die Katze die ganze Zeit bei der Beisetzung dabei, schlief dann am Grab ein. Meine Oma fütterte immer die Nachbarskatzen, wir waren alle sehr berührt.“ Kommentare, die unter die Haut gehen. „Man sollte die Pfarre erinnern, dass Franz von Assisi der Schutzheilige der Tiere ist.“

Verantwortliche verstehen große Aufregung nicht
Auf Anfrage der „Krone“ zeigt sich die Friedhofsverwaltung unbeeindruckt: „Eine Katze gehört einfach nicht auf einen Friedhof, die Tierschützer sollen einen ordentlichen Platz für das Tier finden.“

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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