Fr, 19. Oktober 2018

Bettina Vollath

05.10.2018 19:14

SP-Landtagspräsidentin nimmt Kurs auf Brüssel

Dieser Besuch wurde mit Argusaugen verfolgt: Die neue SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner besuchte am Freitag die Steiermark (siehe Bericht hier) und wohnte auch der Kür von Bettina Vollath zur weiß-grünen Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl bei. „Die Wogen sind geglättet“, meinte Rendi-Wagner nach dem Landesparteivorstand.

Das Abservieren des Murauers Max Lercher als Bundesgeschäftsführer wurde Rendi-Wagner in der Steiermark übel genommen. Am Freitag besuchte sie gemeinsam mit Lerchers Nachfolger Thomas Drozda die Steiermark, unter anderem die Sitzung des Landesparteivorstands. „Wir hatten einen sehr guten, emotionalen Austausch und gehen in dieselbe Richtung“, sagte Rendi-Wagner nach Verlassen des Saals. Auch für den steirischen SP-Chef Michael Schickhofer ist das Thema endgültig vom Tisch, „alles ist ausgeredet“.

„Leidenschaftliche Europäerin“
Präsentiert wurde dann das steirische SP-Team für die EU-Wahl im Mai 2019. Wie berichtet, wird die Landtagspräsidentin Bettina Vollath (laut Schickhofer eine „leidenschaftliche Europäerin mit steirischer Erdung“) weiß-grüne Spitzenkandidatin, österreichweit dürfte sie auf Platz 4 kandidieren - der Einzug ins EU-Parlament scheint so sicher.

Vollath wurde mit einer Gegenstimme gewählt. Sie will sich vor allem dem Thema Menschenrechte widmen. Wer ihr als Landtagspräsidentin nachfolgt, wird erst nach der Wahl entschieden. Es soll laut Schickhofer aber keiner aus seinem Regierungsteam sein.

Jakob Traby
Jakob Traby

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