Mi, 24. Oktober 2018

Verstärkung angerückt

24.09.2018 12:54

Bei Streit vor Moschee flogen Fäuste - und Sessel!

Wilde Szenen vor einem islamischen Kulturzentrum in der Engerthstraße in Wien-Brigittenau: Zwei Männer wollten sich Sonntagmittag Zutritt zur dortigen Moschee verschaffen, obwohl das Lokal wegen einer privaten Veranstaltung geschlossen war. Nach einem Wortgefecht flogen die Fäuste - und dann Sessel!

Kurz nach Mittag rückte die Polizei bei dem Moscheeverein in der Engerthstraße an. Ein Duo aus Bangladesch versuchte, in das Gebetshaus einzudringen, obwohl die Räumlichkeiten zu dem Zeitpunkt vermietet waren. Für die beiden Männer war das offenbar völlig inakzeptabel - sie zettelten sogleich einen Streit mit den Gastgebern der privaten Veranstaltung (sie stammen ebenfalls aus Bangladesch) an.

Sessel als Waffen
Nach einem intensiven Wortgefecht ließ man jedenfalls rasch die Fäuste sprechen. Dann geriet die Situation völlig außer Kontrolle: Die Kontrahenten schlugen mit Sesseln aufeinander ein, immer mehr Personen mischten sich in die Schlägerei ein.

Verstärkung angefordert
Die Besatzung des Streifenwagens hatte ihre liebe Not, die Situation unter Kontrolle zu bekommen - bis schließlich Verstärkung angefordert werden musste. Wenige Minuten später fuhren weitere drei Polizeiautos mit Blaulicht und Sirene in der Engerthstraße vor, auch ein Fahrzeug mit Diensthunden war im Einsatz. Erst dann entspannte sich langsam die Lage.

„Weil sie in dem Verein Mitgliedsbeitrag bezahlen würden, verlangten die beiden Männer Zutritt zu dem Gebäude. Als ihnen das verwehrt wurde, eskalierte die Lage. Es kam zu einem Raufhandel“, so Wiens Polizeisprecher Harald Sörös.

Streithanseln im Spital
Vier Beteiligte (im Alter zwischen 27 und 39 Jahren) wurden wegen Raufhandel angezeigt, zwei davon mussten noch vor Ort von der Rettung versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Weitere Ermittlungen laufen.

Kronen Zeitung

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