24.09.2018 11:08 |

Trieb vor Australien

Verletzter Solo-Weltumsegler aus Seenot gerettet

Gute Nachrichten aus dem Indischen Ozean: Der Solo-Weltumsegler, der nach einem Unwetter schwer verletzt 1800 Seemeilen vor der Westküste Australiens trieb, konnte gerettet werden. Der Inder befand sich allein und bewegungsunfähig auf offener See. Nun ist der 39-jährige Seemann in Sicherheit, so die indische Marine.

Der Inder Abhilash Tomy hatte mit der Zehn-Meter-Jacht Thuriya am Golden Globe Race teilgenommen: Bei dieser Weltumsegelung fahren Sportler alleine 30.000 Seemeilen rund um den Erdball. Nach einem Drittel der Strecke - Tomy war zu diesem Zeit Dritter im Wettrennen - gerieten mehrere Regattateilnehmer in Seenot.

Notfunkbarke übermittelte Position mitten auf Ozean
Der Inder war mit 14 hohen Wellen konfrontiert, der Mast seines Segelbootes brach. In seinem verzweifelten Notruf berichtete er am Samstag: „EPIRB aktiviert. Kann nicht gehen. Könnte Trage benötigen.“ Die Regattaleitung teilte mit, er würde „bewegungsunfähig in seiner Koje“ liegen. Er konnte allerdings seine EPIRB, deiner Notfunkbake, die die Position des Schiffbrüchigen übermittelt, aktivieren.

Australien leitete schließlich eine internationale Rettungsaktion, in der auch die indische Luftwaffe beteiligt war. Suchflugzeuge konnten am Sonntag das beschädigte Boot finden, aber keinen Kontakt zu Tomy aufbauen. Nun konnte das französische Schiff Osiris den Schiffbrüchigen retten. Er wurde mit einer Trage aus seiner misslichen Lage befreit, er soll dehydriert, aber bei Bewusstsein gewesen sein, ließ sein Vater wissen.

Auch die Organisation von Golden Globe Race freute sich über die „fantastischen Neuigkeiten“ in einem Tweet.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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