Di, 18. September 2018

Gastkommentar:

20.08.2018 13:05

„Wir müssen diesen Plastik-Wahnsinn stoppen!“

Ein Gastkommentar von Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace Österreich:

„Plastik ist überall. Wir verwenden es als Strohhalm, Kaffeebecher oder Verpackung. Es steckt in Spielzeug, in Elektrogeräten, im Shampoo. Und leider auch in den Mägen von Pinguinen, Walen, Robben und Schildkröten. Jährlich verenden Hunderttausende Meerestiere qualvoll, weil sie sich in Plastik verheddern oder es mit Nahrung verwechseln.

Alleine in Österreich werden pro Minute 2000 Plastiksackerln ausgegeben. Wir verwenden Sackerln nur wenige Minuten, bevor sie im Müll landen - oder in der Natur, wo sie sich erst nach Jahrhunderten zersetzen.

So gelangen weltweit jährlich mehr als zwölf Millionen Tonnen Plastikmüll in unsere Ozeane. In anderen Worten: Jede Minute wird ein Müllwagen voller Plastik ins Meer gekippt. Über die Kanalisation und Flüsse wandert der Müll auch aus Binnenländern wie Österreich ins Meer. Kleinste Plastikteilchen werden dann wiederum von uns allen täglich über die Nahrung aufgenommen. Wir müssen diesen Plastik-Wahnsinn stoppen! Greenpeace setzt sich dafür ein, dass Konzerne aufhören, uns mit sinnlosem Wegwerfplastik zuzumüllen.

Unsere Politik muss aber auch endlich Verantwortung übernehmen: Es ist skandalös, dass Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger noch immer nicht für ein Aus von Gratis-Sackerln gesorgt hat. Der dringend notwendige Verordnungsentwurf dazu liegt schon seit Langem in ihrer Schublade.“

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