Do, 18. Oktober 2018

„Krone“-Talk

12.08.2018 06:00

Nadja Bernhard: „Ich lasse mich gern treiben!“

„ZiB“-Star Nadja Bernhard über die Lust am Shoppen, Touristen, böse E-Mails und dicke Haut!

„Krone“: Wir sitzen hier am Ufer des Wiener Donaukanals im „Motto am Fluss“.
Nadja Bernhard: Ja, ich liebe es, am Wasser zu sein, bin sehr gerne hier. Das ist wie ein erweitertes Wohnzimmer für mich!

Mit acht Jahren sind Sie aus Kanada in die Steiermark gekommen. Wo ist denn Ihr Dialekt geblieben?
(lacht) Naja, a bissl „bölln“ kann ich schon noch!

Wollten Sie immer Nachrichtenmoderatorin werden?
Den großen Berufsplan habe ich nie gehabt (lacht). Privat eigentlich auch nicht! Ich lasse mich immer gern vom Leben treiben.

Für viele Zuseher sind auch Frisur und Outfits ein Thema. Wie gehen Sie damit um?
Da braucht man viel Humor, und den habe ich. Es ist verständlich, dass die Leute daran interessiert sind. Es macht mir ja selber auch Spaß, meine Outfits auszusuchen, weil ich schon ein modeaffiner Mensch bin.

Ich nehme jetzt einmal an, Sie gehen gerne shoppen.
Ja, zu gern! Mein Kleiderkasten ist vollgefüllt. Viel ist ausgelagert bei meiner Mutter, die verzweifelt oft!

Ich würde sagen, optimal gerüstet für den Red Carpet, auf dem man Sie oft sieht!
Ja (lacht), sonst wären das ja lauter Fehlinvestitionen!

Sie stehen stark im Blickpunkt des Society-Interesses. Warum ist das so?
Ich bin da auch oft überrascht über die Intensität! Einerseits freut mich ja das Interesse an meiner Person, aber es ist schon auch eine Herausforderung, zu schauen, wie man seine Privatsphäre ein bissl schützt.

Ist das eine Schattenseite des Promi-Daseins?
Nein (lacht), man muss nur schauen, dass man nicht paranoid wird: Oft habe ich das Gefühl, jemand erkennt mich. Dann merk ich (lacht), das ist ein Tourist, der mich gar nicht kennen kann!

Hatten Sie in Ihrer Karriere mit Blondinen-Klischees zu kämpfen?
Lassen Sie es mich so sagen: Als Frau muss man sich prinzipiell mehr beweisen, und man ist härterer Kritik ausgesetzt. Ich erhalte teilweise wirklich böse E-Mails und zwar in viel höherem Ausmaß als meine männlichen Kollegen. Weil man bei Frauen offenbar weniger Hemmungen hat, verbal hinzuschlagen. Da habe ich sehr lange gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe.

Kann man das denn?
Ja, ich dachte immer, das mit der dicken Haut ist ein Klischee, aber die kann man sich wirklich aneignen!

Wie viel Haut werden Sie ab Montag bei den „Sommergesprächen“ zeigen?
(lacht) Eines kann ich versprechen: Wir werden nicht im Pool landen!

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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