17.06.2005 14:06 |

Fit im Sommer

Schwimmen: Die Sommer-Alternative

Es gibt Hartnäckige, die sich auch im Hochsommer bei Temperaturen weit jenseits der 30 Grad im Fitness-Center einbunkern und bei stehender Luft und 100% Luftfeuchtigkeit 2,5 Tonnen stemmen. Doch gerade im Sommer bietet sich eine Alternative an, die ähnlich wirkungsvoll ist, und definitiv mehr Spaß macht: Schwimmen.

Schwimmen gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Zum einen ist es egal, welchen Schwimmstil man persönlich bevorzugt - es wird immer der ganze Körper dabei trainiert: Rücken, Hüfte, Bauch und Oberschenkel. Zum anderen werden die Gelenke dabei entlastet, anders als beim Laufen oder gar Gewichte Stemmen. Selbst mit Zerrungen und Gelenksverletzungen kann fast gefahrlos trainiert werden. Schwitzen gibt’s beim Schwimmen natürlich auch keines – denn für den Temperaturausgleich sorgt ja das Wasser.

Dabei darf man es ruhig langsam angehen. Der Temperaturunterschied des doch etwas kühleren Wassers zur Körpertemperatur kühlt die Muskeln ab – daher sind einige Aufwärmrunden dringend angeraten.

Je nach Technik werden natürlich einige Muskelpartien durch das Schwimmtraining stärker trainiert:

Rückenschwimmen ist besonders Menschen zu empfehlen, die Probleme mit dem Kreuz haben, da dieses (genauso wie übrigens der Nacken) dabei entlastet werden. Zusätzlich werden die Brust- und die Armmuskulatur gestärkt. Im Beinbereich werden vor allem die vorderen und hinteren Oberschenkel gestärkt.

Beim Kraulen sind es ebenfalls die vorderen und hinteren Oberschenkel, die am meisten beansprucht werden. Als kleiner "Bonus" wird auch noch das Gesäß gestärkt.

Das Brustschwimmen sorgt vor allem dafür, dass die Innenseiten der Oberschenkel gestärkt werden.

Wer seine Bauchmuskulatur stärken will, dem sei der Delfinstil ans Herz gelegt. Diese - zugegebenermaßen nicht ganz einfache - Technik sorgt zusätzlich noch für einen straffen und knackigen Hintern.

Um bestimmte Problemzonen zu bekämpfen, ist es ratsam, mindestens dreimal die Woche jeweils eine halbe Stunde zu schwimmen.

Wer ein intensiveres Training möchte, sollte sich allerdings einen Trainingspan zurechtlegen, der in kleinen Schritten zum gewünschten Ziel führt. Dabei ist Abwechslung ein wichtiger Faktor – wer immer nur gleichmäßig seine Längen schwimmt, kann schnell die Motivation verlieren. Gemeinsam mit einem Freund oder Kollegen zu trainieren, möglicherweise auch in „Konkurrenz“, kann hier ebenfalls helfen.

Montag, 17. Mai 2021
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