Mi, 21. November 2018

Eigenen Vater getötet?

30.07.2018 14:12

Angeklagter: „Ich bin KAIN Mörder!“

Ein Deutscher ist am Montag in Graz wegen schwerer Drohung und gefährlicher Nötigung vor Gericht gestanden. Er soll den Sachwalter seines Vaters massiv bedroht haben. Mittlerweile wird der 54-Jährige aber auch verdächtigt, in Voitsberg seinen Vater getötet zu haben. Er erschien in einem T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin Kain Mörder.“

Vor Beginn der Verhandlung war noch nicht sicher, ob der Angeklagte überhaupt erscheinen würde, da er sich angeblich zunächst geweigert hat, teilzunehmen. Er wurde von vier Justizwachebeamten vorgeführt. Zu einer hellen Hose trug er ein weißes T-Shirt, auf das er mit blauem Stift „ICH BIN KAIN MÖRDER“ geschrieben hatte. „Kain steht für den ersten Mörder der Menschheit“, erklärte er bereitwillig.

Dann wollte er, dass die gesamte Verhandlung mitgefilmt wird, was Richter Andreas Lenz ablehnte. Beruflich hat er schon einiges gemacht, er war Friseur ebenso wie Matrose, derzeit betätigt er sich als „offiziell anerkannter Kunstwissenschafter“. Dazu erklärte er: „Ich gebe Bücher heraus, die besser sind als viele Bestseller“.

Seit Kurzem ist er in Untersuchungshaft „wegen ungeklärter Umstände und falscher Vorwürfe“, wie er selbst meinte. Der Richter erklärte „heute geht es aber nicht um das, was auf ihrem T-Shirt steht“, was der Angeklagte nickend zur Kenntnis nahm. Wie berichtet, soll er in Voitsberg seinen Vater erstickt haben. Der Arzt stellte zunächst einen falschen Totenschein aus.

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