Di, 21. August 2018

Noch einen Traum

21.07.2018 19:12

Schumachers Erfolge treiben Ferrari-Star Vettel an

Sebastian Vettel fühlt sich nach vier Weltmeistertiteln in der Formel 1 noch immer unvollendet. Der Traum vom WM-Triumph mit Ferrari wie einst sein großes Vorbild Michael Schumacher treibt den 31-jährigen Deutschen weiterhin an. Das betonte Vettel vor seinem Heim-Grand-Prix am Sonntag (15.10 Uhr) in Hockenheim. Am Samstag sichert er sich die Pole.

„Ich sehe es so: Wenn ich wollte, könnte ich auch jetzt den Helm an den Nagel hängen. Und einfach tschüss sagen“, meinte Vettel gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. „Aber es gibt noch etwas, das in meinen Augen offen ist, das nicht fertig ist. Mein Traum, den ich schon als Kind hatte. Ich wollte immer aufwachsen und Michael nacheifern.“

Die Freundschaft der beiden Champions ist schon lange bekannt. Vettel ist für die Deutschen der legitime sportliche Nachfolger des siebenfachen Weltmeisters. Er eifert ihm nicht nur auf der Strecke nach, Vettel riegelt auch, wie es Schumacher machte, sein Privatleben komplett ab.

Dass ihm sein Idol seit seinem Skiunfall Ende 2013, bei dem Schumacher ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt, als Freund und Ratgeber nicht mehr zur Seite stehen kann, schmerzt Vettel. Schumacher und der rote Wagen seien seine Helden gewesen. In seinem Traum habe er selbst in dem Ferrari gesessen und sei zum Titel gefahren, erzählte Vettel. „Der Gedanke treibt mich noch immer an.“

Rechnerisch könnte Vettel bis zu seinem Vertragsende bei Ferrari 2020 den WM-Rekord seines Landsmannes eingestellt haben. In der laufenden Saison liefert sich der Ferrari-Star ein enges Duell mit Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes. Nach Hockenheim kam er mit acht Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen. Seine bisherigen WM-Titel in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 hatte Vettel allesamt mit Red Bull geholt.

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