Di, 21. August 2018

Drei Generationen

16.07.2018 20:42

Diese Familie hat das „Feuerwehr-Gen“

Es ist eine außergewöhnliche Feuerwehr-Dynastie, die sich am Wochenende beim so genannten Nassleistungsbewerb in Sulz bei Gleisdorf in die Rekordbücher eingetragen hat: Der 78-jährige Vollblut-Floriani Wilhelm Maier-Paar bildete zusammen mit seinen vier Söhnen und fünf Enkerln erstmals eine ganze Mannschaft. Leider verletzte sich einer der Protagonisten.

„Solche Familien braucht das Land!“ Das dachte sich manch einer, der der Maier-Paar-Sippe bei der Arbeit zuschaute. Die Arbeit, das war in diesem Fall der „Nassleistungsbewerb“ der Freiwilligen Feuerwehr in Sulz. 32 Mannschaften aus der halben Steiermark nahmen im Rahmen des zweitägigen Fests auf der Raab-Insel teil, die meisten davon aus dem Bezirk Weiz.

Die Aufgabe: Saug- und Löschleitung aufbauen und dann mit zwei Strahlrohren durch ein Loch spritzen, bis man einen Gegenstand dahinter getroffen hat. Klingt einfach, ist aber knochenharte Arbeit; vor allem, wenn jede Sekunde zählt.

Seit 62 Jahren Feuerwehrmann
Für Wilhelm Maier-Paar sind solche Bewerbe fast schon Routine. Der Landwirt aus Sulz kam mit 16 Jahren zur Feuerwehr - vor mittlerweile 62 Jahren. Und fühlt sich immer noch daheim im Kreis der Truppe.

Dass er seine Berufung an die Nachkommen weitergibt, war für ihn selbstverständlich: „Unser Vater war lange Jugendbetreuer bei der Feuerwehr. Der hat genau gewusst, wie er uns dafür begeistert“, erinnert sich der zweitälteste Sohn Hubert (46). Er kam, wie auch seine drei Brüder, mit zwölf Jahren zur Feuerwehrjugend.

In einer Mannschaft mit der übernächsten Generation
Und auch in der übernächsten Generation setzt sich das Familien-Gen offenbar fort: Alle fünf männlichen Enkerln von Wilhelm sind ebenfalls bei der Feuerwehr. Der Jüngste, Alexander, ist 16 Jahre alt. Und war am Samstag natürlich dabei.

Obwohl das Zusammenspiel der Generationen reibungslos funktionierte, gab es letztendlich leider keinen Stockerlplatz für die Maier-Paars: Denn Hubert verletzte sich so schwer am Knie, dass er ins Spital nach Feldbach musste: „Während des Laufbewerbs ist mir die Patellasehne gerissen. Dabei waren wir so gut unterwegs und das erste Mal in dieser Konstellation am Start. Aber was soll man machen. Nächstes Jahr probieren wir’s vielleicht wieder“, denkt der Oststeirer positiv.

Matthias Wagner
Matthias Wagner

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