Di, 16. Oktober 2018

Unterschätzte Gefahr

16.07.2018 05:30

Wieder Brand in E-Boot: Akkus als „Brandstifter“?

Keine Frage: Mehrfachstecker, Akkus und Ladegeräte zählen in der heutigen Zeit zu den häufigsten und gefährlichsten Brandursachen. In Kärnten lösten in den vergangenen Monaten vor allem Elektroboot-Ladegeräte mehrmals Feuer aus. Aber wie kann man sich gegen diese „modernen Brandstifter“ schützen?

Und auch in der Nacht auf Sonntag musste die Feuerwehr abermals zu einem Elektroboot-Brand in Feldkirchen ausrücken. „Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge, geriet das auf einem Anhänger gelagerte E-Boot ebenfalls aufgrund eines elektrischen Defektes in Brand“, so ein Beamter. Experten appellieren daher an alle Bootsbesitzer, stets auf professionelle elektrische Installationen, eine regelmäßige Wartung und einen sachgemäßen Umgang mit den Gerätschaften zu achten.

Elektrobrände besonders gefährlich
„Brandgefahr durch defekte Elektrogeräte und -installationen wird vielfach unterschätzt. Weil die Brandentstehung oftmals unbemerkt bleibt, sind Elektrobrände besonders gefährlich“, warnen Experten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) und der Brandverhütungsstellen (BV). Während Ermittler nach dem Brand zweier Elektroboote in Reifnitz noch nach der genauen Ursache suchen, werden Erinnerungen an den Großbrand der Schiffswerft in Strau bei Ferlach wach. Wie berichtet, wurde das Feuer laut Polizei von einem defekten Batterieladegerät eines Bootes ausgelöst.

Alex Schwab
Alex Schwab

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.