Di, 14. August 2018

Viele Fragen offen

04.07.2018 12:00

Die FACC-Millionen liegen noch immer auf Eis

Der Umsatz steigt, der Gewinn auch, die Produktion ist auf Jahre ausgelastet - FACC hat noch lange nicht hat die Reiseflughöhe erreicht. Der vor zweieinhalb Jahren beim Flugzeugteilhersteller aufgeflogene 52-Millionen-€-Betrug ist jedoch auch noch nicht abgeschlossen.

Aus den Sorgen der FACC ist indirekt auch ein Geschäft geworden. „Die Cyberkriminalität ist eine negative Begleiterscheinung der steigenden digitalen Datenübertragung“, stellt Uniqa-Landesdirektor Hans Christian Schwarz fest. „Die Dunkelziffer der Attacken und Zahlungen ist groß, man redet nicht drüber“, weiß Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen. Die Nachfrage nach der Cyber-Protect-Versicherung steigt. „Ein Viertel der Abschlüsse ist in Oberösterreich“, sagt Vorstand Doris Wendler.

Auch Klage des „Ex“ ruht
Dass die Ängste und zugleich die Vorsicht in Oberösterreich größer als in anderen Bundesländern sind, hängt mit FACC zusammen, wo nach dem Bekanntwerden des 52-Millionen-€-Betrugs im Jänner 2016 kaum ein Stein auf dem anderen blieb. Die zehn Millionen Euro, die auf Konten in China eingefroren werden konnten, liegen dort noch immer auf Eis. „Wir arbeiten intensiv an der Rückholung des Geldes“, heißt es von den Innviertlern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen erst geschaffen werden, um Zugriff auf die Millionen zu bekommen. Die Klage von Ex-Vorstandschef Walter Stephan, der auf Wiedereinstellung klagte, ist nach wie vor ruhend gestellt.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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