So, 16. Dezember 2018

Das Kino:

04.07.2018 06:07

Im Bademantel zur Birthdayparty

40 „bewegte“ Jahre: Cineastische Highlights von „Casablanca“ bis „Pulp Fiction“

Turbulente Zeiten hat „Das Kino“ schon viele durchgemacht. Dass sich der Kampf ums Überleben in einer von Mainstream und Cineplexx überfluteten Kinolandschaft, und damit auch das Festhalten an der Idee der Gründerväter Günther Berauer und Michael Bilic nämlich den Independent Film in Österreich zu etablieren und Local Heros zu forcieren, ausgezahlt hat, beweist nun das 40-jährige Jubiläum!

Um so ein Programmkino mit kultureller Vielfalt und künstlerischer Qualität zu erhalten, braucht es neben der Kraft der Betreiber, eine Finanzspritze von Stadt, Land und Bund von 25 %, sowie natürlich vielen begeisterten Cineasten - in den letzten vier Jahrzehnten haben 2,7 Millionen 10.000 Filme in mehr als 85.000 Vorstellungen gesehen -, in erster Linie aber eine kräftige Portion Enthusiasmus, den Renate Wurm 1992 ins Haus in der Steingasse mitbrachte.

„Ich hab damals Romanistik studiert, insofern war dieser Ort, an dem Filme in Originalfassung gezeigt werden, und an dem man sich auch Produktionen aus der US-Independent-Szene sowie Afrika, Asien und Lateinamerika widmet, für mich natürlich ein Eldorado“, erzählt Wurm, die 2017 von Bilic die Geschicke als Geschäftsführung übernommen hat, ganz euphorisch.

Mit dieser Leidenschaft wird sie auch zukünftig die Besucher anstecken. Zum Geburtstag strahlt sie nämlich ein „Best of“ der letzten vier Jahrzehnte aus, das von Klassikern wie „Casablanca“, „Cinema Paradiso“ bis hin zu Kultstreifen wie „Der Himmel über Berlin“, „Pulp Fiction“ oder „The Big Lebowski“ reicht. Letzteren hat im übrigen der Salzburger Erfolgsregisseur Adrian Goiginger ausgesucht. „Ich war damals noch zu jung, um ihn im Kino zu sehen, insofern stand er ganz oben auf meiner Wunschliste. Und wer zur Vorstellung im Bademantel erscheint, bekommt von mir einen White Russian gratis“, lacht Goiginger. Selbstverständlich wird auch sein preisgekrönter Streifen „Die beste aller Welten“ weiterhin gezeigt, und das nicht nur im Filmkulturzentrum sondern auch bei Open-Air-Vorführungen von Obertrum bis Tamsweg.

Tina Laske
Tina Laske

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