Do, 19. Juli 2018

„Ist machbar“

28.06.2018 12:35

Live: Die Olympiastudie für Graz wird präsentiert

Am Donnerstag ist es so weit. Die große Olympia-Machbarkeitsstudie wird präsentiert. Verfolgen Sie mit uns die wichtigsten Punkte der Präsentation.

Ende der Pressekonferenz - 13.10 Uhr
Die Details der Studie wurden heute der Landesregierung vorgelegt, die zuständigen Landesräte Anton Lang (SP) und Barbara Eibinger-Miedl (VP) haben bereits angekündigt, diese in den kommenden Tagen zu prüfen. „Wir werden diese nun genau prüfen lassen und in der Folge eine Entscheidung über einen etwaigen Beitrag des Landes treffen", so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.  „Es geht bei dieser wichtigen Entscheidung schließlich nicht um Befindlichkeiten irgendwelcher Art, es geht darum, ob eine tatsächliche Realisierbarkeit möglich ist. Und dies hängt ausschließlich von den Zahlen, Daten und Fakten ab", ergänzt  der steirische Finanz- und Sportlandesrat Anton Lang.

Frage der Haftung - 13.09 Uhr
„Die Haftung bei der Finanzierung, wenn etwa Kosten unerwartet steigen, würde nicht die Stadt oder das Land übernehmen, sondern der Bund“, sagt Pichler. Und auch für Mennel ist das Risiko nicht sehr groß, es betrage lediglich 50 Millionen Euro.

Wie geht es weiter? - 13.06 Uhr
Peter Mennel, Generalsekretär ÖOC: „Das Zahlenwerk ist in der Studie sehr gut aufbereitet, ich kann das gut nachvollziehen und ich sehe nicht, was uns im Wege stehen könnte.“

Graz 2026-Geschäftsführer Markus Pichler: „Studie wurde heute der Landesregierung präsentiert und sagt eigentlich alles aus. Das Kulturhauptstadt-Jahr 2003 ist ein gutes Beispiel, wie so ein Großevent die Entwicklung der Region ankurbeln kann.“

Regionale Auswirkungen - 13.01 Uhr
Michael Kernitzky, Joanneum Research: „Erwartet werden 1,4 Millionen Nächtigungen, hinzu kommen viele Tagesgäste. Die Wertschöpfung für Österreich würde 1,67 Milliarden Euro betragen.“

Finanzierung - 12. 50 Uhr
Der Großteil des Budgets kommt vom IOC, zum Teil auch in Form von Sachleistungen. Das Organisationsbudget beträgt 1,137 Milliarden Euro, 925 Millionen kommen vom IOC, 495 davon in Cash, der Rest in Sachleistungen. Einnahmen sollen auch von Sponsoring und Ticketkauf kommen, sagt Kathrin Tata. Die Ticketpreise sollen wie beim Nightrace in Schladming sein.

Thema Budget - 12.41 Uhr
Katharina Tatra, Co-Studienautorin (Campus 02): „Bei den bestehenden Sportstätten sind Investitionen in der Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro notwendig. Das ist ein überschaubarer Betrag.“ Zwei wichtige Posten seien die Organisation der Spiele und Investitionen in die Infrastruktur. Da gäbe es unterschiedliche Szenarien, je nach konjunktureller Entwicklung. 

Verkehr - 12.35 Uhr
Michael Haberl, Co-Studienautor (TU Graz): Die Verkehrsinfrastruktur ist vorhanden, Straße und Schiene sind sehr gut ausgebaut. Es gibt keine Verkehrsmaßnahme, die extra für Olympia umgesetzt werden muss. Für das Verkehrsmanagement vor Ort braucht es Konzepte, diese sind jedoch vorhanden."

Sportstätten und Tourismus - 12.30 Uhr
Joachim Pölzl, Co-Studienautor (tda Services): „Es wird auf bestehende Sportstätten zurückgegriffen, es wird keine Neubauten geben. Olympia braucht 24.000 Zimmer. 100.000 sind in der Region verfügbar.“

12.27 Uhr
Die einzelnen Punkte der Studie werden durchgegangen - Sportstätten, Verkehr, Budget und regionalökonomische Auswirkungen.

12.13 Uhr
Die Pressekonferenz startet, am Wort ist Graz 2026-Geschäftsführer Markus Pichler. Er sagt: „Das was heute präsentiert wird, soll Antworten liefern, aber auch hinterfragt werden. Im Herbst wird entschieden, ob Graz offiziell Kandidat wird, da eine gewisse Vorlaufzeit notwendig ist, wollten wir die Studie noch vor dem Sommer vorlegen.“

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