Der ehemalige Teamchef Eddie Jordan hatte gegenüber dem englischen Sender "BBC Sport" erklärt, Schumacher habe sich beim Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Anfang November mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden Zetsche, Mercedes-Motorsportchef Haug und Brawn-GP-Besitzer Ross Brawn getroffen.
Keine klare Aussage von Haug
Haug wich einer klaren Aussage zu dem Top-Thema aus. "Lassen Sie sich überraschen. Ich bin ziemlich sicher, dass unsere Wahl Ihnen und Ihren Lesern gefallen wird", sagte er "Bild am Sonntag" in einem Interview. Es gebe immer Spekulationen in diesem Sport und natürlich besonders dann, wenn die Cockpits noch nicht besetzt seien. "Und es gibt Träume, und das ist auch gut so", sagte der Mercedes-Mann. "In Erfüllung gehen diese Träume deshalb noch lange nicht."
Jordan, für den Schumacher im August 1991 in Belgien im Alter von 22 Jahren seinen ersten Grand Prix bestritt, sagte indes: "Die Möglichkeit, dass Michael für Mercedes fährt, wird aktiv verfolgt und ich glaube, dass dies auch passiert." Der Ire geht davon aus, dass der siebenfache Champion für Mercedes GP fahren soll, bis der Vertrag von Wunschkandidat Sebastian Vettel mit Red Bull 2011 ende.
Berater-Vertrag noch nicht unterschrieben
Weber versicherte: "Ich will die Spekulationen nicht anheizen. Aber es ist legitim, dass Wünsche geäußert werden." Er könne dazu aber nichts sagen und wisse auch nichts Genaues. Schumacher, der am 3. Jänner 41 Jahre alt wird, liege ein unterschriftsreifer Vertrag mit Ferrari über die Fortsetzung seiner Tätigkeit als Berater vor. Er wisse jedoch nicht, ob sein Schützling diesen verlängere.
Comeback im Ferrari gescheitert
Schumacher musste in der vergangenen Saison seine Comeback-Pläne begraben, weil er nach seinem schweren Motorrad-Unfall im Winter trotz intensiver Vorbereitung gesundheitlich nicht fit für einen Formel-1-Einsatz war. Das Risiko bleibender Schäden im Fall eines Starts wäre zu groß gewesen. Der 91-fache Grand-Prix-Sieger, der 2006 seine Karriere beendet hatte, wollte bei Ferrari eigentlich seinen ehemaligen Teamkollegen Felipe Massa vertreten.








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