In Leoben ist ein 31-Jähriger dringend verdächtig, in der Nacht auf Sonntag zwei Altpapiercontainer angezündet zu haben. Dabei wurde er von einem Zeugen beobachtet und zur Rede gestellt. Trotzdem streitet der Steirer - er war zur Tatzeit betrunken - die Vorwürfe ab.
Um 2.34 Uhr rückten 17 Feuerwehrleute zum Haus Roseggerstraße 23 aus, wo in der Nähe ein 1100 Liter umfassender Papiermüllcontainer in Flammen stand. „Der Einsatz war noch nicht zu Ende, da ist schon der nächste Alarm hereingekommen“, berichtet der Feuerwehrmann Mario Schwarz.
„Feuerteufel“ schimpfte wüst
200 Meter südöstlich war nahe dem Haus Max-Tendler-Straße 19 ebenfalls ein Papiercontainer angezündet worden. Dabei wurde der Täter von einem Passanten beobachtet. Dieser stellte den „Feuerteufel“ zur Rede und wurde dafür wüst beschimpft. Der Zeuge gab eine genaue Personsbeschreibung ab, worauf die Polizei den Verdächtigen 300 Meter weiter in der Peter-Tunner-Straße festnahm. Der 31-jährige Obersteirer - er wollte offenbar noch einen Mistkübel in Brand stecken - war zur Tatzeit stockbetrunken.
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