Die Gewinnerin des Vienna City Marathon 2009 in der österreichischen Rekordzeit von 2:30:43 Stunden hatte bei den Unfall, wie sie sagt, "zehntausend Schutzengel". Wie sie zugab, fuhr Mayr auf dem Gehsteig, der Lastwagenfahrer übersah sie, erwischte sie rechts vorne, dabei brach das Schlüsselbein der Athletin. Mayr kam zu Sturz und rutschte unter das Schwerfahrzeug.
"Der Lkw fuhr über das Fahrrad, in meiner Vorstellung ist er auch über meine Unterschenkel gefahren, ich habe mich extrem geschreckt, aber mir nicht wehgetan. Vielleicht hat mich das Rad geschützt, ich kann das logisch nicht erklären. Vielleicht ist es auch eine Realitätsverzerrung", schilderte Mayr den Unfallablauf. Das Rad habe sie noch nicht gesehen, dies würde ihr möglicherweise Aufschlüsse bringen.
Berglauf in Nigeria gestrichen
Kommenden Montag wäre Mayr nach Nigeria aufgebrochen, wo sie an einem Berglauf teilnehmen wollte, den sie im Vorjahr gewonnen hat. "Das nervt schon, es ist ein blöder Bruch, weit außen, das macht alles instabiler. Und ich habe wegen der Fixierung Schaumstoff unter den Arm gezwickt, weil gipsen ja nicht geht."
Die Heilung des Bruches dauert bis zu sechs Wochen, Mayr hofft aber, bereits früher mit dem Training beginnen zu können. "Voriges Jahr bin ich schon in einer sehr guten Form in die Marathonvorbereitung hineingegangen. Das kann ich dieses Mal vergessen", meinte sie.








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