Mo, 22. Oktober 2018

Drei Häuser in Brand

13.05.2018 18:05

Unwetternacht hielt Einsatzkräfte auf Trab

In der Nacht auf Sonntag zog erneut ein schweres Unwetter über weite Teile der Steiermark - mit Blitzschlägen, Hagel und Regenmengen von bis 90 Litern pro Quadratmeter. Hunderte Feuerwehrleute standen im Einsatz, um Keller auszupumpen und Straßen zu säubern. Das Schlechtwetter dauert noch bis Mittwoch an.

In Puch bei Weiz, Ortsteil Perndorf, schlug gegen 19 Uhr ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Die Schadenshöhe ist unbekannt. Eine Stunde danach setzte in Pöllau in der Kirchenackersiedlung ein Blitz ein Dach in Brand. In der Folge begannen die hinter einer Holzverkleidung angebrachten Elektroleitungen, die zu einer seit Jahren nicht mehr benutzten Sauna führen, zu brennen. Die Feuerwehr, die an diesem Abend zudem sechs Keller auspumpen musste, erstickte die Flammen.

„Boden wäre eingebrochen“
In Ludersdorf, Ortsteil Flöcking, geriet ein Haus in Brand, das demnächst abgerissen wird. Die Löschaktion war sehr schwierig und nur von außen möglich. „Wir mussten von den Kameraden aus Laßnitzhöhe die Drehleiter anfordern“, berichtet Feuerwehrmann Anton Kimmelmann, „im ersten Stock wäre der über Monate aufgeweichte Boden unter den Füßen der Einsatzkräfte eingebrochen“.

Nach Blitzeinschlägen in zwei Lichtmasten - in Thannhausen und bei einem Pferdegestüt in Gabersdorf-Landscha - löschte der Starkregen das Feuer, noch bevor die Feuerwehr tätig werden musste.

Himmel öffnete seine Schleusen
In Graz und in Thal, wo es 90 Liter pro Quadratmeter regnete, standen die Feuerwehren im Dauereinsatz. 50 Liter waren es in Laßnitzhöhe, 20 Liter in Graz. Wolkenbrüche und Hagel gingen über St. Margarethen an der Raab nieder. Acht Keller standen unter Wasser, die Straßen wurden vermurt. In Weiz pumpte die Feuerwehr ein Geschäft aus. Regen war vom Dach durch die Decke gedrungen.

Manfred Niederl
Manfred Niederl

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