Do, 17. Jänner 2019

NBA

28.04.2018 06:16

Pöltl mit Raptors in zweiter Play-off-Runde

Die Toronto Raptors sind am Freitagabend (Ortszeit) in die zweite Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) eingezogen. Der Club des Wieners Jakob Pöltl feierte einen 102:92-Auswärtssieg bei den Washington Wizards und gewann damit die „best of seven“-Serie 4:2. Der 22-jährige Center Pöltl bot mit jeweils sieben Punkten und Rebounds wie der Rest der Raptors-Bank eine starke Leistung.

„Wir hatten heute unseren Bench Mob, der großartig gespielt hat“, lobte Torontos All-Star DeMar DeRozan unmittelbar nach Matchende die Vorstellung der Bankspieler, die für 34 Punkte und 23 der 47 Rebounds verantwortlich zeichneten. Laut Raptors-Trainer Dwane Casey sorgte die Rückkehr von Fred VanVleet nach einer Schulterverletzung für die Initialzündung der „zweiten Fünf“. „Freddy hat den Unterschied gemacht, er ist für diese Gruppe ganz wichtig. Er gibt ihnen Zuversicht.“

Dabei hatte die Partie für Toronto und auch für Pöltl alles andere als optimal begonnen, obwohl Otto Porter in der „starting five“ der Wizards schmerzlich vermisst wurde. Der Small Forward unterzog sich am Freitag einem kleinen Eingriff im linken Bein, das ihm schon länger Probleme bereitet hatte, und fiel deshalb für das Heimspiel aus. Sein Ersatzmann Kelly Oubre Jr. kam nur auf drei Zähler.

Die Raubsaurier vom Ontariosee gerieten aber trotzdem nach einem 10:0-Lauf von Washington schnell mit 4:15 in Rückstand. Und Pöltl, der nach exakt sieben Minuten das Parkett erstmals betrat, fiel zunächst nur durch zwei Fouls auf. Doch dann kämpfte sich Österreichs erster NBA-Spieler wie der Rest der Mannschaft in die Partie.

„Es ist schwierig, eine Serie auswärts zuzumachen, aber wir haben wirklich super gekämpft. Wir sind zwar über zwei Viertel lang einem Rückstand hinterhergelaufen, hatten aber immer das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind“, lautete der Kommentar von Pöltl zum Match, in dem er 17:05 Minuten zum Einsatz kam.

Die erste Führung verzeichneten die von Aufbauspieler Kyle Lowry mit 24 Punkten, 15 davon vor der Pause, angeführten Raptors nämlich erst in der 30. Minute (65:64). Vor dem Schlussviertel lagen aber die von ihren All-Stars Bradley Beal (32 Punkte) und John Wall (23) angetriebenen Wizards wieder mit 78:73 vorne. Doch in der „Crunch Time“ folgte der große Auftritt der Toronto-Bank, wobei vor allem Pascal Siakam (11 Punkte/8 Rebounds) in dieser Phase an beiden Enden des Courts nicht zu stoppen war.

Die letzten zwölf Minuten gingen schließlich mit 29:14 klar an die Gäste aus Kanada. Damit endete die Club-Rekordserie der Wizards, die zuvor acht Play-off-Heimsiege en suite gefeiert hatten. „Im Schlussviertel hat die Bank dann sensationell verteidigt, auch ich bin mit meinem Input sehr zufrieden. Wichtig war, dass Fred VanVleet wieder spielen konnte“, erklärte Pöltl.

Neben VanVleet und Siakam hob Casey auch ausdrücklich die Leistung von Pöltl hervor. „Er gibt ‘JV‘ (Jonas Valanciunas) die Chance, sich zwischendurch immer wieder auszurasten. Das ist enorm wichtig“, betonte der 61-jährige Headcoach. Starting Center Valanciunas verzeichnete mit 14 Punkten und zwölf Rebounds ein Double-Double.

Torontos Gegner im Eastern-Conference-Halbfinale wird erst am Sonntag (Ortszeit) ermittelt, da Vizemeister Cleveland Cavaliers in ein 87:121-Debakel bei den Indiana Pacers schlitterte. Damit steht es in der Serie 3:3, im Entscheidungsspiel haben die „Cavs“ mit Superstar LeBron James Heimvorteil.

Matchwinner für die Pacers war All-Star Victor Oladipo, der mit 28 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists ein Triple-Double auflegte. Dazu verbuchte der 25-jährige Guard, der sechs von acht Dreierversuchen versenkte, auch noch vier Ballgewinne (Steals). Bei den Gästen aus Cleveland war einmal mehr James mit 22 Zählern der Topscorer.

Pöltl warf bereits einen Blick auf die möglichen Gegner: „Die Cavs mit LeBron James wären eine große Herausforderung, sind aber verwundbar. Die Pacers spielen ebenfalls ‘tough‘ und mit viel Selbstvertrauen, auch sie wären ein harter Gegner. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Conference Semifinals und bin optimistisch, dass wir auch diese Hürde überstehen werden.“ Zum Vorteil könnte für Toronto neben dem Heimrecht in einem etwaigen Entscheidungsspiel auch die um zwei Tage längere Pause werden.

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