Do, 21. Juni 2018

Aussage verweigert

24.04.2018 07:47

Ärger mit dem DFB! Schiedsrichter droht Sperre

Schiedsrichter-Skandal in der deutschen Bundesliga!  Dem FIFA-Referee Tobias Stieler droht eine verbandsinterne Sperre, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Der 36-Jährige hat in der Verhandlung beim Sportsgericht wegen der Gelb-Roten Karte gegen den Freiburg-Spieler Nils Petersen am 31. März gegen Schalke 04 die Aussage verweigert. 

Die Gelb-Rote Karte gegen Petersen hat womöglich Konsequenzen für Schiedsrichter Tobias Stieler. Der 36-Jährige hatte den Freiburg-Profi vom Platz verwiesen, doch dieser hatte die Entscheidung nach eigenen Aussagen nicht registriert, deshalb hob das DFB-Bundesgericht später die Sperre auf. 

„Erste Gelbe Karte nicht ordnungsgemäß erteilt“
„Die erste Gelbe Karte gegen Nils Petersen in der 64. Minute wurde nicht ordnungsgemäß erteilt. Daher hat sie mangels Kundgabe auch keine Wirkung erlangt“, erklärte der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts Achim Späth. „Die Gelbe Karte wurde in seinem Rücken gezeigt. Damit wurde die Gelbe Karte nicht rechtswirksam.“

Petersen wurde aufgrund einer anschließenden Schiedsrichter-Beleidigung frühzeitig vom Feld geschickt. Wie die „Bild“-Zeitung soll der Stürmer den Referee als „Pisser“ beschimpft haben. Diese Wortwahl hätte eine glatte Rote Karte zur Folge gehabt. Stieler wollte in der Verhandlung aber nicht erklären, was Petersen genau gesagt hat. Jetzt droht ihm eine Sperre.

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