So, 21. Oktober 2018

Zum Ehrenhund ernannt

21.04.2018 12:45

„Max“ beschützt Mädchen (3) stundenlang in Wildnis

Über 15 Stunden lang haben Einsatzkräfte in Australien verzweifelt nach einem vermissten Mädchen gesucht. Die Dreijährige hatte unbemerkt das Anwesen ihrer Großeltern verlassen und war ins Buschland spaziert. Begleitet wurde Aurora auf dem gefährlichen Abenteuer vom 17 Jahre alten Hund ihres Opas. Der taube und fast blinde „Max“ wich nicht von der Seite der Kleinen - und brachte die Retter auf die richtige Fährte.

Gegen 15 Uhr nutzte Aurora einen unbemerkten Moment und machte sich aus dem Staub. Zusammen mit dem Vierbeiner spazierte die Dreijährige ins Buschland von Queensland. Die Gegend ist bergig und gefährlich, außerdem regnete es. Schon bald dürfte das Kleinkind die Orientierung verloren haben …

Über 100 Retter im Sucheinsatz
Die besorgte Familie der Kleinen alarmierte die Polizei. Rund 100 Einsatzkräfte starteten sofort eine Suchaktion, doch bei Einbruch der Dunkelheit fehlte von Aurora jede Spur.

Erst am nächsten Tag hörte die Großmutter etwa zwei Kilometer vom Anwesen entfernt die Stimme der Dreijährigen. Plötzlich tauchte der Australische Treibhund auf und führte die Frau zu ihrer Enkeltochter, die trotz der kalten Nacht in der Wildnis nur kleine Kratzer erlitten hatte.

„So ein guter Bursche, Max“
Weil „Max“ bis zu Auroras Rettung auf sie aufgepasst habe, werde er nun zum „Ehren-Polizeihund“ erklärt, verkündete die Polizei von Queensland auf ihrer Facebook-Seite. „So ein guter Bursche, Max“, heißt es da. Der Koordinator der Rettungskräfte, Ian Phipps, sagte dem australischen Sender ABC, die Gegend rund um das Haus der Großmutter sei „ein sehr unwirtliches Gebiet“. Aurora habe Glück gehabt, dass „Max“ dort draußen so treu auf sie aufgepasst habe.

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