Karin Mayr erhält nachträglich die Bronze-Medaille über 200 m von der Hallen-WM in Budapest. Denn Weltmeisterin Anastasija Kapatschinkskaja wird, wie die „Krone“ aus sicherer Quelle erfuhr, wegen Dopings während der WM disqualifiziert. Damit wird unsere Rekordläuferin, in Budapest ursprünglich Vierte, die erste Österreicherin, die jemals bei Olympia oder einer WM eine Sprint-Medaille gewonnen hat.
"Das ist nachträglich eine tiefe Genugtuung,schöner wäre es aber gewesen, wenn ich die Glücksmomenteeiner Medaille in der Halle selbst hätte erleben können",meinte Karin Mayr, als sie von der "Krone" diese Nachricht erfuhr."So ganz glaube ich es aber erst, wenn ich die Medaille in Händenhabe." Dann aber werde sie auch mit einem Glas Sekt auf ihre ersteWM-Medaille anstoßen.
Nach Informationen der "Krone" ist Kapatschinskajaauf das anabole Steroid Stanozolol, welches auch Ben Johnson 1988in Seoul zum Verhängnis geworden war, bei der A-Probe positivgetestet worden. Die B-Probe stehe noch aus, werde aber den Verstoßsicher bestätigen, hieß es in Moskau.
"Die Medaille steigert natürlich Karins Marktwertgewaltig, auch kommt sie in die Top 8 der Weltrangliste", freutesich Manager Robert Wagner. Und Mayr geht jetzt "noch motivierter"in die Olympia-Saison.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.