Mo, 17. Dezember 2018

Test gegen Luxemburg

25.03.2018 18:49

Foda plant Umstellungen: „Jeder kann sich zeigen“

Das österreichische Nationalteam erhält am Dienstag (20.30 Uhr) im Testspiel in Luxemburg ein neues Gesicht. Teamchef Franco Foda kündigte mehrere Umstellungen an. Der Deutsche ist am Sonntagnachmittag mit seinen 21 im Kader verbliebenen Spielern in Luxemburg gelandet. Taktisch sollen bis zum Duell mit dem Großherzogtum zumindest zwei Varianten einstudiert werden.

Das Ausmaß der personellen Änderungen gegenüber dem erfolgreichen Test am Freitag gegen Slowenien (3:0) wollte Foda am Sonntag noch nicht preisgeben. Zumindest mit einer halben neuen Mannschaft darf aber gerechnet werden. „Es wird einige Veränderungen geben. Jeder kann sich zeigen für den nächsten Lehrgang“, erklärte Foda. „Ich glaube, dass alle hungrig sind. Jeder will sich beweisen.“

Die am Samstag zur Regeneration aus dem Kader entlassenen David Alaba und Stefan Lainer werden auf den defensiven Flügelpositionen von Andreas Ulmer und Moritz Bauer ersetzt. Dazu könnte Foda im Tor eine Alternative zu Heinz Lindner testen. Jörg Siebenhandl, sein früherer Schützling bei Sturm Graz, steht vor dem Teamdebüt. „Es ist auch möglich, dass ich auf dieser Position eine Veränderung vornehme“, bestätigte der Nationaltrainer.

Luxusproblem auf einigen Positionen
Foda will sein Versprechen wahr machen und so vielen Spielern wie möglich die Chance geben, sich zu empfehlen. „Man sagt was, aber man muss es dann auch umsetzen. Ich bin so ein Typ, der sich nicht von irgendetwas beeinflussen lässt“, erklärte Foda. „Wir haben im Moment das Luxusproblem, dass wir auf einigen Positionen die Qual der Wahl haben.“ Daher können sich in Luxemburg andere Spieler zeigen. „Es geht ja im Juni weiter.“

Dann warten die Spiele gegen die WM-Starter Russland (30. Mai), Deutschland (2. Juni) und Brasilien (10. Juni). Sie sind so etwas wie die Härtetests für die im Herbst folgende Nations League. „Jetzt haben wir noch die Möglichkeit, etwas zu testen“, sagte Foda nach der Ankunft in Luxemburg, um aber sofort klarzustellen: „Unabhängig davon darf das Testen nie eine Ausrede sein. Wir wollen trotzdem gewinnen.“

Es wäre der fünfte Sieg in Folge für das ÖFB-Team. Mit welchem taktischen Konzept er sichergestellt werden soll, ist noch nicht ganz klar. Die Österreicher richten ihre Spielanlage unter Foda auch am Gegner aus - Luxemburg ist da keine Ausnahme. Sowohl eine Vierer-als auch eine Dreierabwehr wie gegen Slowenien sind ein Thema. „Wir werden beide Varianten nochmal einstudieren“, erklärte Foda. Die Viererkette sei die Mannschaft aus der Vergangenheit aber ohnehin gewohnt.

Noch am Sonntagabend stand das erste Training im Großherzogtum an. Spielformen mit schnellen Aktionen nach vorne waren angesagt, am Montag folgt die konkrete Gegnervorbereitung. Die Luxemburger waren laut Foda zuletzt auf Malta (1:0) in einem 3-3-3-1 aufgetreten. Flexibilität ist gefragt. Schon gegen Slowenien hatte Stefan Ilsanker in der Abwehr begonnen, hätte bei Anpassungen im Spielsystem aber problemlos ins Mittelfeld vorrücken können.

Gegen Luxemburg, ein defensiv kompaktes Team, werden sich die taktischen Eingriffe laut Foda eher in der Offensive abspielen. „Die Option wäre dann eher im vorderen Bereich etwas zu verändern“, sagte der 51-Jährige vor dem ersten Auswärtsspiel seiner Teamchef-Ära. „Im hinteren Bereich habe ich eine klare Idee, wie wir spielen wollen.“ Aleksandar Dragovic könnte eine Chance erhalten, Bauer und Ulmer gelten als Fixstarter.

Alaba und Lainer nicht dabei
Foda legte wert darauf, dass es seine Idee war, Alaba und Lainer nach dem Slowenien-Test freizugeben. Keiner der Klubs sei auf ihn zugekommen, er habe die Bayern und Salzburg lediglich von seinem Vorhaben informiert. „Ich habe das für mich eigentlich schon vor drei Wochen beschlossen“, verriet Foda. Das habe er dann vor dem Lehrgang auch den Spielern mitgeteilt - auch wenn diese gerne länger beim Team geblieben wären.

„Sie hatten extrem hohe Belastungen“, begründete Foda. „Und vor allem, was da jetzt noch kommt. Es kommt der April, auch wieder mit Europa League und Champions League. Da gibt es Spieler, die haben ein enormes Programm.“ Darauf wollte er Rücksicht nehmen. Der Teamchef verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine Spielerdatei, in der alle Einsatzminuten, Gründe für Nicht-Berücksichtigungen bei ihren Klubs sowie weitere Parameter zu seinen Teamkandidaten vermerkt sind.

Eine Ausnahme von der Maßnahme gab es für Ulmer, der gegen Slowenien nicht im Einsatz war. „Er wäre auch ein Kandidat gewesen“, sagte Foda. „Aber der Andi ist so hungrig, der will unbedingt spielen am Dienstag. Und er wird spielen.“ Die Pläne für das Luxemburg-Spiel seien ein Mitgrund für die Personalentscheidung bei Alaba und Lainer gewesen. „Es gibt genug Optionen. Es ist nicht möglich, dass du alle spielen lässt von Anfang an. Aber das ist so mein Ziel.“

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