Weder die Mutter noch die Großeltern, bei denen er eine Zeit lang gewohnt hatte, wollen heute mit dem alkoholsüchtigen, aggressiven Steirer etwas zu tun haben. Auch die Kirche setzte den 32-Jährigen vor die Tür.
Polizist: "Wir sind keine Herberge"
Also betrank sich der Arbeitslose am Montag. Dass er nicht bezahlen konnte, war ihm nur recht, denn so kam er abends mit der Polizei in Kontakt. "Er hat gefragt, ob er vorübergehend in unserer Arrestzelle schlafen darf", berichtete ein erhebender Beamter, "natürlich mussten wir ablehnen. Wir sind ja keine Herberge!"
Doch der Weststeirer gab nicht auf. Er setzte die Zechtour fort, blieb erneut in mehreren Lokalen das Geld schuldig. Dann, gegen 5 Uhr früh, wollte er die Übernachtung in einem geheizten Raum erzwingen. Er trat gegen die Eingangstür der Polizeiinspektion Voitsberg und drohte, einen Streifenwagen zu demolieren. Danach attackierte der Mann die Uniformierten und drohte, sie umzubringen. Damit erfüllte er die "Kriterien", um nun in einer Zelle der Grazer Justizanstalt Jakomini zu sitzen...
von Manfred Niederl, "Steirerkrone"









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