Do, 21. Juni 2018

Luftpumpe in den Po

19.03.2018 13:34

Arbeiter (40) bezahlt Streich von Kollegen mit Tod

Ein Scherz unter Kollegen hat in Indien ein tödliches Ende genommen. Arbeiter in einer Fabrik rammten einem 40-Jährigen eine Luftpumpe in sein Gesäß. Das Opfer wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert, wo aber auch die Ärzte dem Mann nicht mehr helfen konnten. Der Arbeiter hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Der Inder Ravinder Kumar soll laut einem Bericht der „Times of India“ in der Fabrik, in der er beschäftigt war, immer wieder Ziel von Spott und dummen Scherzen gewesen sein. Als er am vergangenen Donnerstag zum wiederholten Male mit zerschlissenen Hosen in dem Werk in Nangloi in Neu-Delhi zur Arbeit erschien, kam es allerdings zu einem Streich mit fatalen Folgen.

Kollegen lachten noch, als Mann zu Boden ging
Als sich der 40-Jährige bückte, drückte einer seiner Kollegen den Schlauch einer Kompressor-Luftpumpe durch den zerfetzten Stoff der Hose in den Anus des Mannes. Noch während Ravinder mit schmerzverzerrtem Gesicht kopfüber zu Boden ging, sollen die umstehenden Arbeiter lautstark über den Streich gelacht haben, heißt es in dem Bericht. Bis sie schließlich den Ernst der Lage begriffen und sich zum Handeln gezwungen sahen.

„Wir haben den Manager alarmiert und Ravinder zur örtlichen Ambulanz getragen. Dann wurde er in ein staatliches Krankenhaus gebracht, wo er noch am selben Tag gestorben ist“, schilderte ein Kollege des Mannes, Ram Kishan, die dramatischen Minuten gegenüber der „Times of India“. 

Demnach starb der 40-Jährige an schweren inneren Blutungen. Die mit hohem Druck in den Körper des Mannes eingedrungene Luft - der fokussierte Pressluftstrom kommt in der Fabrik beim Zerschneiden von Holzplatten zum Einsatz - hatte mehrere Organe des Arbeiters „vollkommen zerfetzt“, wie dem Bericht der Zeitung zu entnehmen ist.

Opfer und Täter waren alte Bekannte
Mittlerweile ermittelt die Polizei in dem Todesfall. Besonders tragisch: Ausgerechnet jener Kollege, der Ravinder die Kompressor-Luftpumpe in den Hintern steckte, soll dem Verstorbenen seinen Job in der Fabrik zu verdanken haben. Der Mann sei ein alter Bekannter des Opfers, beide wuchsen im selben Dorf auf. Dem Zeitungsbericht zufolge hatte Ravinder den Mann vor einigen Jahren an die Arbeitsvermittlung weiterempfohlen. Der Arbeiter wurde nach Ravinders Tod vorübergehend festgenommen.

Harald Dragan
Harald Dragan

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