Herbstmesse-Bilanz

Weniger Besucher wegen verkürzter Dauer - nun Umbau

Tirol
12.10.2009 09:01
Obwohl nicht ganz so viele Besucher gekommen waren wie erwartet, ziehen die Veranstalter und Aussteller eine positive Bilanz über die Herbstmesse. Gelobt wurden Qualität der Aussteller und der Sonderschauen, aber auch das fulminante Unterhaltungsprogramm: Das Oktoberfest-Zelt war jeden Tag voll.

"Wir haben unser angestrebtes Ziel nur knapp verfehlt", erklärte Congress- und Messedirektor Georg Lamp am letzten Tag der Innsbrucker Herbstmesse. 67.000 Besucher wurden an den fünf Messetagen gezählt, die Latte lag bei 90.000. Ein Grund ist sicher die Verkürzung von neun auf fünf Tage. Lamp ist dennoch zufrieden: "Die hohe Qualität der Aussteller und der Sonderschauen wurde durchwegs gelobt und auch der Unterhaltungswert mit einem fulminanten Programm im Oktoberfestzelt, bei dem ein unschlagbares Staraufgebot auf der Bühne stand, fand enormen Anklang", erklärte der Messedirektor am Sonntag.

Äußerst positive Rückmeldungen seien von der überwiegenden Zahl der Aussteller gekommen, besonders im beratungsintensiven und höherpreisigen Segment, wie zum Beispiel bei der Bad- und Sanitärsonderschau "Aqua life" oder bei den Möbel- und Einrichtungsausstellern, die von guten Kundenkontakten und vielversprechenden Verkaufsgesprächen berichten.

"Wenn man bedenkt, was der Messebesucher mit nur einer Eintrittskarte alles bekommt: Ein Einkaufsparadies, Neuheiten renommierter Firmen, Sonderschauen und dazu noch Live-Konzerte absoluter Publikumsstars, dann darf man mit Recht behaupten, so günstig bekommt man ein solches Leistungspaket nirgendwo",  resümierte Lamp.

Zu Jahresbeginn Baustart für Messe Neu
Die 77. Auflage der Innsbrucker Herbstmesse war gleichzeitig auch die letzte in der bisherigen Form. Mit Jahresbeginn erfolgt der Baustart für die Messe Neu. Alte Hallen werden der Abrissbirne zum Opfer fallen, was bei manchen auch für Wehmut sorgt.

Sylvia Angerer zum Beispiel hat die Halle 1 ins Herz geschlossen. Seit 10 Jahren organisiert Sylvia Angerer die Modeschauen "fashion & more" auf der Innsbrucker Herbstmesse, seit jeher einer der Publikumsmagneten. Dass damit  eine  Menge Arbeit verbunden ist, liegt auf der Hand: "In der Messehalle 1 war ich ja fast schon zuhause", blickt Angerer zurück. "Die Halle hatte ja auch etwas Gemütliches, sie hat die ideale Größe für fast jede Art von Veranstaltung." Dass diese nun abgerissen werden soll,  erfüllt sie auch ein bisschen mit Wehmut: "Wenngleich man natürlich sagen muss, zu früh ist es nicht mehr für den Neubau."

Für die Messe Neu wünscht sich Angerer einen 30 Meter langen Catwalk – "damit die Modeschauen noch spektakulärer werden!"

von Philipp Neuner, Tiroler Krone 

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