06.10.2009 15:27 |

Im Tiroler "Schnee"

Maier macht erste Schwünge in Sölden - kein Karriereende

Der Gletscher in Sölden trägt noch nicht genug Schnee, um ein Weltcup-Rennen durchführen zu können. Aber immerhin genug, um für unsere Skistars ein Training zu ermöglichen. Auch der Doppelolympiasieger und vierfache Weltcup-Gesamtsieger Hermann Maier hat am Dienstag seine ersten Schwünge seit sieben Monaten in Sölden in den Tiroler Schnee gezogen.

Bilder des Trainings von Hermann Maier in Sölden findest du in der Infobox. Das Video zeigt unser ÖSV-Team bei der Präsentation der neuen Iglo-Werbespots in Wien.

Maiers Training, das von dem Ötztaler Rainer Gstrein geleitet wurde, verlief erfolgreich. Sein Knie, das erst im März operiert wurde, machte dem nachher über das ganze Gesicht strahlenden Maier sichtlich keine Probleme mehr: "Als ob dort nie was gewesen wäre!"

Maier wies Rücktrittsgerüchte zurück
Der Salzburger Rennläufer fand für Kritiker und Spekulanten, die immer wieder seinen Rücktritt beschworen und vorausahnten, in Tirol klare Worte: "Es ist wirklich interessant, was immer so geredet wird. Nach meinem Motorrad-Unfall hat es geheißen, ich fahre nur wegen der Versicherung. Einige Wochen später habe ich Kitzbühel gewonnen. Es ist immer wieder das gleiche. Sollte ich aufhören, wird es jeder erfahren." Und betonte dadurch noch einmal, dass er wohl nicht vorhabe, vor den Olympischen Spielen in Vancouver aufzuhören.

Mit Blick auf den Saisonkalender und seinen Einstieg in diesen Winter meinte Maier, dass er - "wenn Schnee fällt" - bei den ersten Übersee-Rennen dabei sein werde. Beim geplanten Auftakt Ende Oktober in Tirol allerdings sicher nicht.

Auf Rennhang nur schmutziges Eis
Dort ist auch jene Piste, auf der jedes Jahr der erste Riesenslalom der Saison stattfindet, noch nicht rennmäßig befahrbar. Unsere Skistars rund um Hermann Maier mussten ganz nach oben auf den Rettenbachferner bei der Schwarzen Schneid ausweichen. Der andauernde Altweibersommer und das Fehlen des Neuschnees sorgen dafür, dass auf dem Rennhang derzeit lediglich eine schmutzige Eisfläche liegt.

ÖSV-Trainer, Rennleiter und Streckenchef Rainer Gstrein gab sich dennoch für das erste Weltcup-Rennen zuversichtlich: "Wenn die Temperaturen sinken, genügen uns drei, vier Nächte, um alles fertig zu machen."

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