Die Turbulenzen um das Mega-Bauvorhaben im Oberland hatten im Mai des heurigen Jahres begonnen: Damals hatte der "Herr des Ringes", Dietrich Mateschitz, in einem "Steirerkrone"-Interview (Nachlese in der Infobox) die Errichtung eines Erdwalls auf dem Gelände angekündigt.
Arbesser schoss scharf
Woraufhin es von Anrainern heftige Proteste hagelte: In den Projektunterlagen finde sich kein Damm, man verstoße gegen sämtliche Vereinbarungen. Besonders scharf schoss damals Karl Arbesser: "Das lasse ich mir nicht gefallen. Wir stehen vor einer sehr schwierigen Situation." Das Land musste wieder vermitteln, ein "Moderator" sollte die Situation entspannen.
Keine Rede mehr von Klage
Anscheinend mit Erfolg: Karl Arbesser rudert zurück! "Ich habe die Behörde lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass etwas gebaut wird, was nicht bewilligt ist", erklärt er im Gespräch mit der "Steirerkrone". "Ich habe schriftlich um Informationen gebeten und warte ab, wie die Behörde reagiert." Mit "Moderator" Bernhard Obermaier stehe er in einem sehr guten Dialog – "von einem Konflikt oder einer Klage kann keine Rede mehr sein!"
Also endlich Frieden am Österreichring, Herr Arbesser? "Ja, das Projekt ist ausverhandelt, jetzt noch dagegen zu sein, wäre doch völlig lächerlich..."
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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