Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitagnachmittag, wurde aber von der Polizei erst am Dienstag gemeldet. Gegen 16.15 Uhr war der 40-Jährige aus dem Bezirk Deutschlandsberg mit seinem Auto auf der L606 in Laßnitz Richtung Wildbach unterwegs gewesen. Unmittelbar nach dem Ortsende hielt er an - angeblich hatte sich ein Ast im Unterboden des Fahrzeugs verfangen. Nur mit einem T-Shirt bekleidet stieg der Mann aus und kniete sich hin, um den Ast zu entfernen.
Angriff wie aus dem Nichts
Plötzlich näherte sich der Hund. Er sprang den 40-Jährigen an und verbiss sich in seinen rechten und dann auch in den linken Arm. Das reflexartige Hinaufreißen der Arme dürfte dem Mann vermutlich das Leben gerettet - und noch dazu den Hund schwer verletzt haben. Denn das Tier lag laut Aussage des 40-Jährigen plötzlich regungslos am Boden - scheinbar tot.
Hund spurlos verschwunden
Mit schweren Verletzungen, laut seinen eigenen Angaben auch einer Venenverletzung in der linken Ellbogenbeuge, fuhr der 40-Jährige mit seinem Auto ins LKH Deutschlandsberg, wo er ambulant behandelt wurde. Danach erstattete er Anzeige. Als die Polizeistreife am Ort des Geschehens eintraf, war das Tier verschwunden. Bisher durchgeführte Erhebungen zur Ausforschung des Hundebesitzers verliefen erfolglos.
Symbolbild
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