In Graz vor Gericht

Winter auf der Anklagebank

Steiermark
21.01.2009 11:19
An die 200.000 Euro hat der Steuerzahler schon berappen müssen, um sie vor möglichen Attentaten zu schützen. Am Donnerstag wird's wieder Bewachung geben, denn da steht die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter in Graz vor Gericht. Wegen "Verhetzung". Strafrahmen: bis zu zwei Jahre.
Zur Erinnerung: Vor fast genau einem Jahr hatte die FPÖ-Blondine beim Neujahrstreffen ihrer Partei wohl Punkte für den Grazer Wahlkampf sammeln wollen. Ihre verbalen Angriffe auf den Islam und den Propheten Mohammed hatten danach sogar weltweit für Medien-Aufregung gesorgt.

Immunität wurde aufgehoben
Nach heutigen Begriffen wäre Mohammed ein Kinderschänder, weil er eine Minderjährige geheiratet hatte; seine Lehren habe er während epileptischer Anfälle geschrieben, hatte die Ex-Frontfrau der Grazer FPÖ ins Mikrophon gedonnert. Heute sitzt Susanne Winter für ihre Partei im Parlament, die damit verbundene Immunität wurde aber aufgehoben.

Verhetzung und die Herabwürdigung religiöser Lehren wid ihr am Donnerstag im Grazer Landesgericht Richter Christoph Lichtenberg vorwerfen. Die Angeklagte hat in Interviews gemeint, sie würde sich sicher nicht in allen Punkten schuldig fühlen.

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