Wer rund um den Tullner Sportplatz in NÖ seine Runden dreht, der muss gut aufpassen: Denn die Laufbahn gleicht eher einem Hindernisparcours. FPÖ-Stadtrat Andreas Bors schlägt daher Alarm!
Mehr als 30 Löcher hat FPÖ-Stadtrat Andreas Bors gezählt, als er die Laufbahn rund um den Tullner Sportplatz besichtigt hat. Dazu kommen noch mehrere Wölbungen und Moosbefall. Für den Freiheitlichen ist daher klar: „Von einer ordentlichen Laufbahn kann hier keine Rede mehr sein.“
„Das rächt sich jetzt“
Dabei müsste dieser desolate Zustand nicht sein, wie Bors betont. „Bereits im Jahr 2024 haben wir im Gemeinderat einen Antrag eingebracht, um die längst notwendige Sanierung dieser Laufbahn auf den Weg zu bringen. Doch die ÖVP-Mehrheit hatte ihn abgelehnt und die Probleme heruntergespielt“, so Bors. Genau diese Verharmlosung würde sich jetzt rächen, ist der Stadtrat überzeugt.
Es ist ja nicht nur ein optisches oder sportpolitisches Problem, sondern es geht auch um eine konkrete Gefährdung der Nutzer.

Andreas Bors, FPÖ
Bild: Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
„Es ist ja nicht nur ein optisches oder sportpolitisches Problem, sondern es geht auch um eine konkrete Gefährdung der Nutzer“, warnt er. Denn die Löcher und Unebenheiten würden das Risiko von Stürzen, Fehltritten und Verletzungen erheblich erhöhen. „Dass der Bürgermeister trotz unserer Warnungen und trotz des für jeden sichtbaren Zustands bis heute nicht handelt, ist völlig inakzeptabel“, nimmt Bors Peter Eisenschenk in die Pflicht.
Zu hoher Betrag
Doch im Rathaus deutet nicht viel auf entsprechende Maßnahmen hin. Man habe erst Ende des vergangenen Jahres ein Angebot für eine professionelle Sanierung der Laufbahn eingeholt. Die damalige Kostenschätzung: rund 350.000 Euro. „Hier einen derart hohen Betrag zu investieren, ist nicht zu rechtfertigen“, heißt es. Auch, weil Wettbewerbe, die die Laufbahn erfordern, extrem selten stattfinden würden. „Für die sporadische Nutzung der Bahn sind im Budget 20.000 Euro für dringend notwendige Kleinarbeiten vorgesehen, die vom Bauhof erledigt werden“, so ein Rathaus-Sprecher.
Auch am Platz Probleme
Die Probleme sollen übrigens nicht nur die Laufbahn betreffen. Auch am Sportplatz selbst soll teils dringender Handlungsbedarf bestehen. „Wir bezeichnen uns als Gartenstadt, dabei hat der FC Tulln den schlechtesten Rasen der gesamten Liga“, hört man auch aus dem Umfeld des aktuell auf Titelkurs liegenden Gebietsligisten.
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