Nach Rang fünf im Springen sprintete Stecher im Finish des 10-km-Langlaufs um seinen ersten Podestplatz des Winters, kam aber nicht mehr an den zweifachen Saisonsieger Kircheisen heran. Den Norweger Magnus Moan, der mit bester Laufzeit von Rang 14 nach vorne skatete, hielt der 31-Jährige immerhin knapp in Schach.
"Es fehlt nicht viel aufs Stockerl"
Der Beweis der Beständigkeit (fünf Top-7-Plätze in den jüngsten 5 Bewerben) überwog jedoch die Enttäuschung über den verpassten dritten Platz. "Es ist trotzdem wieder sehr gut gewesen für mich, es freut mich brutal, dass ich so vorne mitmischen kann. Es fehlt wirklich nur das Alzerl, dass ich jetzt einmal auf dem Stockerl bin", sagte Stecher. "Aber es ist immer wieder eine starke Konkurrenz im Langlaufen und da heißt es schon etwas, wenn du den Zielsprint gegen Moan gewinnst." Am Samstag gibt es eine neue Chance. "Das wäre natürlich schön, wenn es mir dann gelingt, aber mir ist lieber, es passiert in drei, vier Wochen (bei der WM-Anm.)."
Der Steirer Lukas Klapfer belegte Rang zwölf, der Salzburger Bernhard Gruber, der als Zweiter im Val di Fiemme den bisher einzigen ÖSV-Podestplatz erreicht hat, wurde 15. Vor Stecher war auch Willi Denifl schon zweimal Vierter gewesen. Der Tiroler fiel in der Loipe diesmal von Rang acht auf 24 zurück. Christoph Bieler, der seine Topform sucht, und der rekonvaleszente David Kreiner hatten die Reise an den künftigen Olympia-Schauplatz nicht mitgemacht.
Zufriedener Cheftrainer
ÖSV-Cheftrainer Alexander Diess war zufrieden. "Wir haben in dieser Saison schon viele vierte Plätze, aber immer gute Rennen und gute Wettkämpfe. Diesmal war speziell das Finish, als Mario den Moan niedergesprintet hat, sehr beeindruckend. Darauf kann man aufbauen."
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