Die erlegte Hirschkuh war bei dem Gastronomen, einem passionierter Jäger, von der Polizei sichergestellt worden. Der Verdächtige behauptet, dass er in seinem Revier auf die Pirsch gegangen und das Tier nach dem Schuss ins benachbarte Territorium gewechselt sei. Bei einem Lokalaugenschein ist die Situation mittlerweile von der Polizei rekonstruiert worden.
Experten halten Flucht für unmöglich
Demnach müsste - wenn der Wirt kein Jägerlatein erzählt - die Hirschkuh übernatürliche Kräfte besessen haben und mit einem Blattschuss 200 Meter weit geflüchtet sein. Nicht auf ebenem Terrain, sondern steil bergauf - was Jagdexperten nicht nur bezweifeln, sondern schlicht für unmöglich halten.
Söhne als Komplizen
Die beiden Söhne sollen die Komplizen des Wirts gewesen sein und dem Herrn Papa auch geholfen haben, die Jagdbeute mit dem Traktor wegzuschaffen. Deshalb wurden auch sie angezeigt.
Kurioses Detail des mutmaßlichen Wildererdramas: Im Gasthof des verdächtigen Wirts haben im Oktober Wildwochen stattgefunden. Und auf der Speisekarte wurde unter anderem auch ein "Wilderer-pfandl" angeboten...
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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