30.10.2003 07:53 |

Bye, bye Lars

Salzburg feuert Söndergaard

Lars Söndergaard ist nicht mehr Trainer von Wüstenrot Salzburg. Klubchef Rudi Quehenberger hat den glücklosen Trainer aus Dänemark nach der blamablen 1:2-Heimniederlage gegen die Admira vor die Tür gesetzt. Sportdirektor Peter Assion übernimmt vorläufig auch das Traineramt beim Tabellenschlusslicht.
Fünf Niederlagen in Folge waren zu viel.Lars Söndergaard muss in Salzburg die Koffer packen. NachPasching (Zellhofer), Sturm (Gress) und Kärnten (Haubitz)war es der vierte Trainerwechsel dieser Saison in der T-Mobile-Bundesliga.
 
Söndergaard hatte seine Tätigkeit alsCheftrainer im September 2001 aufgenommen. Zuvor war er ein Jahrlang Co-Trainer von Hans Backe. Söndergaard war damit deram längsten dienende Trainer der Liga.
 
Quehenberger zieht Notbremse
Nach den schlechten Leistungen und der 1:2-Heimniederlagegegen die Admira zog Quehenberger die Notbremse und erklärte:"Die Zusammenarbeit ist beendet. Assion wird ab morgen mit derRute arbeiten."
 
Lob für Söndergaard
Quehenberger hält dennoch größe Stückevon Söndergaard, ist dafür auf die Mannschaft sauer:"Diese Mannschaft hat sich einen Trainer wie Söndergaardnicht verdient. Doch die heutige Leistung war katastrophal, damusste ich intervenieren. Ich kann ja nicht 22 Fußballerentfernen."
 
Weitere Zusammenarbeit geplant
Gleichzeitig mit dem Rauswurf bot Quehenberger Söndergaardeine weitere Zusammenarbeit mit Wüstenrot Salzburg an. Inwelcher Form das geschehen soll, will sich der Klub-Präsidentaber erst überlegen: "Ich muss erst Abstand gewinnen undmir das durch den Kopf gehen lassen."
 
Söndergaard hat Verständnis
"Natürlich bin ich enttäuscht, aber ichverstehe den Präsidenten. Trotzdem glaube ich, dass ich esnoch geschafft hätte, von unten raus zu kommen. Leider habeich die Möglichkeit jetzt nicht mehr", meinte der Däne.
 
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