22.10.2002 18:45 |

McLaren Mercedes

Silber will es selbst schaffen

Silber will Rot in der neuen Saison aus eigener Kraft überholen
Silber will Rot in der neuen Saison aus eigenerKraft überholen. "Wegen der Ferrari-Dominanz brauchen wirkeine Regeländerung", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haugin einem dpa- Interview zur aktuellen Diskussion um möglicheRegeländerungen angesichts der Überlegenheit der Scuderia.Vor dem Großen Preis von Japan, dem letzten Rennen der Saison,kündigte Haug im neuen Jahr einen Großangriff auf dasWeltmeisterteam um Michael Schumacher an: "Wir haben die Weichenrichtig gestellt. Wir schaffen die Wende."
 
Obwohl die "Silberpfeile" die Vize-Weltmeisterschaftin der Konstrukteurswertung schon vor dem Finale in Suzuka anden Rivalen Williams-BMW verloren haben, blickt Haug ohne Zornzurück auf die Saison: "Die Punktabstände hinter denFerrari-Fahrern sind minimal. Es ist zwar schön, wenn manZweiter werden kann, aber unser Ziel ist es, Weltmeister zu werden.Für uns gilt: Wir müssen in der Lage sein, um Siegezu fahren."
 
Haug, seit zwölf Jahren Motorsportchef beiMercedes, schöpft beim Blick in die Vergangenheit großenMut für die schweren Aufgaben der Zukunft. "Wer lange imSport aktiv ist, bekommt Erfahrung mit schwierigen Jahren. Daswar nicht anders, ehe wir 1998 zum ersten Mal Weltmeister gewordensind. Schon im vierten Jahr unserer Partnerschaft mit McLarenwaren wir zum ersten Mal ganz oben und im fünften Jahr zumzweiten Mal. Dass dann ein Abschwung kommen kann, liegt im Wesendes Sports."
 
Ferrari habe ähnliches durchgemacht, sei 1997,1998 und 1999 drei Mal hintereinander jeweils im letzten Rennenam Titel vorbeigeschrammt. Das habe das Team sicher sehr intensivzusammengebracht. Außerdem hätten die Italiener mit"Michael Schumacher einen blendenden Fahrer, Analytiker, Motivatorund Antreiber". Haug lobte zudem Schumachers Ferrari: "Es istsicherlich eines der besten Rennautos, das je gebaut worden ist."
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