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Die Asfinag weiß die Landespolitik voll hinter sich: "Die S7 ist eine bedeutende Investition für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region. Sie bringt den Menschen in stark vom Durchzugsverkehr belasteten Gemeinden endlich eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität", sagt Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger. Alois Schnedl, Asfinag-Vorstandsdirektor, sieht das genauso - und ist überzeugt, dass man zugleich "größtmöglichen Schutz für Bevölkerung und Umwelt" bieten wird.
Die Fakten
Für die Fürstenfelder Schnellstraße ist eine Länge von 29 Kilometern geplant, auf den steirischen West-Abschnitt - er verläuft zwischen Riegersdorf und Dobersdorf - fallen 15, auf den burgenländischen Ost-Abschnitt 14 Kilometer. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 499 Millionen Euro, der Steiermark-Teil schlägt sich mit 386 Millionen Euro zu Buche. Im Mai 2008 fiel der Startschuss zur Umweltverträglichkeitsprüfung.
Umweltverträglichkeit wird geprüft
Maßnahmen zur Verhinderung "möglicher negativer Auswirkungen" haben die Projektanten jedenfalls in der - am 16. Mai bei der Behörde deponierten - Umweltverträglichkeitserklärung hineingepackt. Mit der Frage, wie sehr Gewässer, Flora und Fauna vom 386-Millionen-Euro-Projekt betroffen sind, werden sich die Experten also in den nächsten Monaten beschäftigen.
Baubeginn 2010
Geht alles glatt, könnte es bereits in zwei Jahren grünes Licht für den Bau geben. Verkehrsfreigabe: 2014. Für die breite Gegnerfront ist dieser Fahrplan aber längst noch keine "gmahte Wiesn"...
von Jörg Schwaiger und Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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