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05.12.2016 - 02:02
Das Gehege auf der Plattenrainalm in Arzl im Pitztal
Foto: Gebi Schnöll

Wilderer erschießt sechs Tiere in Tiroler Gehege

01.08.2014, 11:34
Auf der Plattenrainalm in Arzl im Tiroler Pitztal geht derzeit ein brutaler Wilderer um, der mit einer Kleinkaliberbüchse wehrlose Tiere abknallt. Vier Muffel und zwei Stück Rotwild hat er innerhalb weniger Tage in einem Gehege abgeschossen. Zwei Muffel sind qualvoll verendet, eines davon war trächtig.

Knapp oberhalb der Plattenrainalm befindet sich ein rund acht Hektar großes Gehege. Die zutraulichen Wildtiere sind für Einheimische und Urlauber die Attraktion schlechthin. Seit einer Woche ist es mit der beschaulichen Almidylle aber vorbei.

Vier Muffel und zwei Stück Rotwild hat ein Wilderer im Gehege aus 50 Metern Entfernung mit einer kleinkalibrigen Waffe (5,6 Millimeter) abgeschossen. Einige Tiere sind an Bauchschüssen qualvoll verendet, das Wildbret war natürlich unbrauchbar.

Möchte Wilderer den Jägern schaden?

"Es liegt die Vermutung nahe, dass der Wildschütze den Jägern, die das Gehege betreuen, einen großen Schaden zufügen will", sagt Robert Neuhold, Betreiber des Gasthofs Plattenrainalm. "Ich habe reagieren und die Tiere kaufen müssen. Sonst hätte der Unbekannte wohl alle Tiere abgeknallt", sagt Neuhold und appelliert an den Wilderer, endlich Ruhe zu geben.

Damwild soll nachgekauft werden

Neuhold hat mit einem Jäger in Kärnten Kontakt aufgenommen und will nun einige Stück Damwild kaufen, damit im Gehege für Nachwuchs gesorgt werden kann. Laut Jäger Franz Raich soll sich der Schaden auf mehr als 8.000 Euro belaufen. Auch Robert Neuhold wird für das Damwild tief in die Tasche greifen müssen: "Der Kauf und der Transport von Kärnten nach Tirol kostet mich sicher einige Tausender."

Der Wenner Postenkommandant Paul Unsinn kündigt eine verschärfte Überwachung des Geheges an. "Wenn jemand in den vergangenen sechs Tagen etwas Verdächtiges bemerkt hat, soll er sich bitte unbedingt bei uns melden!"

Die Polizei Wenns ersucht die Bevölkerung um Hinweise unter der Telefonnummer 059133/7109.

01.08.2014, 11:34
Gebi Schnöll, Kronen Zeitung/red
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