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10.12.2016 - 00:10
Foto: Reinhard Holl

Moderator und Stehaufmännchen: Peter Rapp wird 70

09.02.2014, 09:00
Seit mehr als 50 Jahren ist er aus den heimischen Wohnzimmern nicht wegzudenken: Peter Rapp hat als Moderator und Entertainer die österreichische Fernsehlandschaft geprägt. Nach dem runden TV-Jubiläum im Vorjahr gibt es für den Mann mit dem markanten Bart den nächsten Grund zum Feiern: Am 14. Februar wird er 70 und zeigt sich - trotz vor wenigen Monaten erlittenem Herzinfarkt - voller Tatendrang.

Ab Ende Februar wird Rapp als Synchronsprecher in dem Animationskinofilm "Die Abenteuer von Mr. Peabody und Sherman" zu hören sein. "So habe ich es gerne. Immer wieder etwas Neues angehen", erklärt er. Der Herzinfarkt im September 2013 konnte den umtriebigen Moderator nur kurz vom Bildschirm verbannen, bereits Mitte Oktober stand er wieder für die ORF- Show "Die große Chance" vor der Kamera. Ein Format, das Rapp überdies schon länger begleitet hat.

Große Leidenschaft fürs Fernsehen

Denn der am 14. Februar 1944 in Wien geborene Moderator hat für den ORF bereits durch die erste Version der Unterhaltungsshow in den 1980er- Jahren geführt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Rapp bereits einige Stationen in seiner vielfältigen Karriere absolviert. Als Bub war er Mitglied bei den Wiener Sängerknaben, bevor er sich nach dem Gymnasium für 15 Monate freiwillig zum Militärdienst meldete und den Rang des Korporals erreichte.

Im Anschluss begann er zunächst eine journalistische Laufbahn zu verfolgen, als er für die Tageszeitungen "Krone" und "Express" tätig war. Nebenbei widmete er sich aber seiner Bühnenleidenschaft und gab den Rock- 'n'- Roll- Sänger. Bis zu seinem Fernsehdebüt bei der von Willy Kralik moderierten Sendung "Teenagerparty" im Jahr 1963 folgten auch noch Tätigkeiten als Fremdenführer, Mietwagenchauffeur und Statist beim Film. Doch die große Leidenschaft blieb das Fernsehen.

Zunächst heuerte Rapp im Jahr 1967 allerdings als Radiosprecher bei Ö3. Aber bereits ein Jahr später wurde er Präsentator der Jugend- Pop- Sendung "Spotlight", die er bis 1978 leitete. Nach zwischenzeitlichen Engagements bei ARD, ZDF und der Europawelle Saar folgten mit "Hoppala", "Die große Chance" oder "Wer A sagt" weitere prägende Fernsehformate.

"Arbeit und Freude an Arbeit" als Erfolgsgeheimnis

"'Hoppala' war ein Format, das eigentlich auf meinem Mist gewachsen ist und durch die Regie- Leistung von Gebhard Wimmer veredelt wurde", erinnert sich Rapp, der auch auf seine Zusammenarbeiten mit den Regisseuren Otto Anton Eder und Herbert Grunsky verweist. "Es waren immer die Menschen, mit denen ich Erfolge basteln konnte, wie zum Beispiel Dieter Böttger, der sowohl als ORF- Unterhaltungs- Chef wie als Partner kongenial war." Die Frage, ob es ein Geheimnis für seinen Erfolg gibt, verneint Rapp. "Es steckt einfach Arbeit und Freude an der Arbeit dahinter. Ich bin in meinem Privatleben kein anderer als der, der ich vor der Kamera bin."

Genau dieses Privatleben sorgte aber in den 90er- Jahren für Schlagzeilen. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen Rapp in den Privatkonkurs. "Ich blicke nicht zurück und schleppe keinen Rucksack etwaiger Misserfolge oder Fehlleistungen mit mir herum", meint er heute darauf angesprochen. "Wozu denn auch? Was war, das war."

So waren es in der Folge dann auch wieder seine TV- Auftritte, die für Rapp im Mittelpunkt standen. So läuft etwa das 1990 gestartete "Millionenrad" als "Brieflos- Show" bis heute. Mit Martina Rupp moderierte er die Hauptabendshow "Champion" (1997 bis 2000), bis 2011 war er zudem das Gesicht der "Licht ins Dunkel"- Gala im ORF. Zwei Jahre später wurde Rapp schließlich als beliebtester Moderator der Kategorie "Show" mit einer Romy ausgezeichnet.

Sinnvolle Feier zum Runden

Den runden Geburtstag werde er zwar feiern, aber vielleicht etwas anders, als man sich das vorstellen könnte. "Großen Feiern gehe ich mein Leben lang erfolgreich aus dem Weg. Die sind mir irgendwie peinlich", betont Rapp. Am 17. Februar gibt es daher einen musikalischen Abend im Wiener Metropol mit "Musikern aus meiner Vergangenheit und meiner Gegenwart", der als Charity- Gala für die CliniClowns über die Bühne gehen wird: "So stelle ich mir eine vernünftige Feier vor."

09.02.2014, 09:00
AG/red
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