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24.09.2017 - 23:36
Foto: Viennareport, face to face

Diese Stars wären bei Dreharbeiten fast gestorben

02.01.2017, 05:52

Waghalsige Stunts, temporeiche Actionszenen: Der Job eines Hollywoodstars ist oft ganz schön gefährlich. Harrison Ford, Jennifer Lawrence oder Gerard Butler können davon ein Liedchen singen …

Als die Dreharbeiten für die "Tribute von Panem" endlich im Kasten waren, war Jennifer Lawrence wohl überglücklich. Immerhin hätte eine Panne am Set sie beinahe das Leben gekostet. Als sie für eine Szene nämlich durch einen Tunnel rennen musste, explodierte die Nebelmaschine. "Nach einigen beängstigenden Minuten hat der Rettungstrupp Jennifer schließlich gefunden und herausgetragen", verriet ein Insider damals über den Schockmoment. "Sie hat gehustet und gewürgt, aber Jen ist ein taffes Mädchen. Doch sie sah geschockt aus und hat sich weiter beschwert, dass ihr übel ist - als ob sie an Schwindel leiden würde."

Jennifer Lawrence in "Die Tribute von Panem"
Foto: Viennareport

Auch Harrison Ford hatte bei den Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht" Glück im Unglück. Der Schauspieler wurde auf dem Set von einer metallenen Hydrauliktür des "Millenium Falcon" erfasst, zu Boden geworfen und eingedrückt. Nur ein Notstoppmechanismus verhinderte Schlimmeres. Ford kam mit einem gebrochenen Bein und leichten Verletzungen davon, die Produktionsfirma musste dem Schauspieler aber zwei Millionen Dollar Entschädigung zahlen.

Harrison Ford in seiner Rolle als Han Solo in "Star Wars: The Force Awakens"
Foto: Walt Disney Studios

Doch nicht nur Harrison Ford, sondern auch sein Kollege Mark Hamill wäre bei den Dreharbeiten zu "Star Wars 7" fast tödlich verunglückt. Nur wenige Wochen nach dem Zwischenfall mit Ford sei Hamill bei einer gefährlichen Kletterszene auf der Felseninsel Skellig Michael ausgerutscht und gestürzt, berichteten Augenzeugen kurze Zeit später. Ein irischer Guide habe aber glücklicherweise prompt reagiert und den 65- Jährigen aufgefangen. Wäre der Retter nicht so schnell gewesen, wäre der Schauspieler jetzt "nicht mehr bei uns", so der Zeuge. Auf der Insel sind nämlich in der Vergangenheit schon mehrmals Touristen abgestürzt und tödlich verunglückt.

Mark Hamill
Foto: Viennareport

Fast erstickt an einem Stück Obst, an dem sie sich verschluckte, wäre Halle Berry am Set von "James Bond - Stirb an einem anderen Tag". Während einer Liebesszene sollte die Schauspielerin am Obstkorb naschen, doch der fruchtige Leckerbissen blieb ihr im Hals stecken. Nur dem schnellen Handeln ihres Kollegen, 007 Pierce Brosnan, der das Heimlich- Manöver anwandte, ist es zu verdanken, dass Berry wieder atmen konnte.

Halle Berry als sexy Bond-Girl
Foto: Viennareport

"Ich dachte: 'Auf Wiedersehen, Leben!'" So beschreibt Gerard Butler den Moment, als er bei den Dreharbeiten zum Surfer- Film "Mavericks" beinahe ertrunken wäre. "Diesen Tag werde ich nie im Leben vergessen", erinnert sich der Schotte noch heute an den Drehtag, der ihn fast das Leben gekostet hätte. "Die Wellen waren riesig, zehn bis 15 Meter hoch." Dennoch sei er aufs Brett und rausgepaddelt. "Ich bin über die erste Welle rüber, dann kam dieser nächste Set direkt auf mich zu", schilderte Butler in einem Interview, was passierte. "Ich war zwischen zwei Wellen gefangen, bestimmt gute 15 Meter hoch. Die Welle hat mich einfach verschluckt. Tonnenweise Wasser kam auf mich nieder." In allerletzter Minute habe er es dann doch geschafft, wieder an die Oberfläche zu kommen. "Sie zogen mich wie einen Mehlsack aus dem Wasser, packten mich in einen Krankenwagen und holten mich ins Leben zurück. Dafür werde ich immer dankbar sein."

Gerard Butler im Film "Mavericks"
Foto: Viennareport

Dass Unfälle am Set auch nicht so glimpflich ausgehen können, dafür ist das Stunt- Double von Milla Jovovich der traurige Beweis. Olivia Jackson, die in "Resident Evil: The Final Chapter" die Actionszenen für die Schauspielerin übernehmen sollte, zog sich bei einem Zusammenstoß mit einem Kamerakran so schwere Verletzungen zu, dass ihr Arm wenige Monate später amputiert werden musste. "Mein unglaublich talentiertes Stunt- Double, Olivia Jackson, kollidierte mit einem Kamerakran, als sie einen Motorrad- Stunt durchführte", schrieb Jovovich nach dem Unfall am Set geschockt auf Facebook. "Sie ist im Krankenhaus mit schweren Verletzungen."

Milla Jovovich in "Resident Evil: Retribution"
Foto: Viennareport

Die Stunt- Frau lag daraufhin zwei Wochen im Koma, hatte Gehirnblutungen, Gehirnschwellungen, eine getrennte Arterie im Hals, ein aufgeschnittenes und zertrümmertes Gesicht, mehrere gebrochene Rippen, einen gelähmten Arm, eine zerstörte Schulter, ein gebrochenes Schlüsselbein, einen gebrochenen Oberarm, gebrochene Elle und Speiche mit einer offenen Wunde und fehlendem Knochen, aufgerissene Finger, fünf Nerven aus dem Rückenmark gerissen und musste sich einen Daumen amputieren lassen. Doch damit nicht genug: Monate nach dem tragischen Unfall am Set musste auch noch Jacksons Arm amputiert werden.

Redakteurin
Daniela Altenweisl
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