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Paukenschlag! Fury gibt Weltmeister- Titel zurück

13.10.2016, 07:32

Knalleffekt in der Box- Welt: Schwergewichts- Weltmeister Tyson Fury hat seine WM- Titel freiwillig zurückgegeben. Der Brite will sich nun stattdessen dem Kampf gegen seine Depressionen stellen. "Ich habe die Titel im Ring gewonnen, und ich glaube, dass sie im Ring auch verloren gehen sollten. Aber ich bin derzeit nicht in der Lage, sie zu verteidigen", meint der 28- Jährige.

In der vergangenen Woche hatte Fury offen über seine Drogenprobleme gesprochen. Er sei seit Jahren krank. In letzter Zeit habe er jeden Tag Alkohol getrunken und Kokain geschnupft. Dies erlaube ihm, mit seiner diagnostizierten "manischen Depression" klarzukommen. "Ich hoffe nur, dass jemand mich tötet, bevor ich mich selbst töte", hatte er in einem Interview mit dem "Rolling Stone" gesagt.

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"Wie gegen Wladimir Klitschko  werde ich siegen"
In der neuesten Mitteilung sagte Fury: "Ich stehe vor einer weiteren Herausforderung in meinem Leben. Wie gegen Wladimir Klitschko werde ich siegen." Im vergangenen November hatte er dem Ukrainer die erste Niederlage seit 2004 beigefügt und ihn überraschend als Weltmeister entthront. Ein Rückkampf sollte zunächst am 9. Juli in Manchester stattfinden.

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Zwei Wochen vor dem Termin hatte Fury das Duell wegen einer angeblichen Knöchelverletzung abgesagt. Zeitgleich feierte er bei der Fußball- EM in Frankreich mit englischen Fans in einer Bar in Nizza. Auch den Fight am 29. Oktober sagte er rund einen Monat davor ab. Einen Tag zuvor war er bei einer Kontrolle durch die amerikanische Anti- Doping- Agentur VADA positiv auf Kokain getestet worden.

Hier im Video sehen Sie, wie Tyson Fury in Nizza während der Fußball- EM mit englischen Fans gefeiert hat!

Video: YouTube.com

"Tyson wird wieder stärker zurückkommen"

Sein Trainer und Onkel Peter Fury gibt sich trotz allem zuversichtlich, dass Fury nach seiner Gesundung wieder in den Ring steigt: "Tyson wird wieder stärker zurückkommen." Bevor er das kann, muss er allerdings erst wieder eine Lizenz bekommen: Denn der British Boxing Board of Control teilte später mit, dass der Verband Fury vorübergehend die Lizenz entzogen habe. Die Entscheidung gelte "bis zur weiteren Untersuchung in der Anti- Doping- Angelegenheit und in medizinischen Fragen", hieß es.

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AG/red
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