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26.07.2017 - 04:10
Umwelt-LR Josef Schwaiger setzt auf Biomasse: â01ENeue Anlagen emittieren deutlich weniger als alte!â01C
Foto: LMZ Land Salzburg

E- Filter für Werke mit Biomasse

19.03.2017, 14:37

Biomasse- Heizwerke sind auf dem Vormarsch und immer mehr Betreiber setzen gleichzeitig auf die wichtige Feinstaub- Reduktion: Von 51 Anlagen hat der Großteil schon einen E- Filter, das Land Salzburg fördert die Nachrüstung finanziell. Die vielen Vorteile gegenüber der Verbrennung von Holz liegen auf der Hand.

Sicher: Der größte "Produzent" von Feinstaub ist immer noch die Industrie, gefolgt vom Verkehr und der Landwirtschaft. Die Energie- Branche nimmt in dieser Statistik einen verhältnismäßig kleinen Teil ein. Dennoch setzen das Land Salzburg und die Betreiber von Biomasse- Heizwerken auf Umweltschutz, sprich die Reduktion von Feinstaub, etwa durch E- Filter. Das Land unterstützt die Maßnahmen. "Ein Beitrag dazu, die Feinstaub- Emissionen noch rascher zu senken", so Umwelt- Landesrat Josef Schwaiger. Erst vor einigen Jahren wurden die Grenzwerte in der sperrig bezeichneten "Feuerungsanlagen- Verordnung" gesenkt.

"Ein Großteil der Heizwerke erfüllt die neuen Feinstaub- Grenzwerte", weiß Schwaiger. Sehr viele der 51 Anlagen in Salzburg haben bereits einen E- Filter oder eine Kondensation. Derzeit liegen noch weitere vier Anträge für eine Nachrüstung vor, die das Land mit 120.000 Euro fördert. Feinstaub- Reduktion alleine dadurch: 3,5 Tonnen pro Jahr.

Biomasse- Heinzwerke nutzen auch Abwärme

Biomasse- Heizwerke sind durchaus effizienter als die Verbrennung von Holz, sie nutzen gleichzeitig die Abwärme. 28 Anlagen haben thermische Solaranlagen, zehn errichteten zusätzlich eine Photovoltaik- Anlage, vier nutzen Wärmepumpen. "37 Anlagen haben eine Rauchgas- Kondensation, die aus dem Wasserdampf der Abgase Wärme zurück gewinnen", sagt der Umwelt- Landesrat.Die Feinstaub- Emissionen bei der Energieversorgung sind seit 2000 von 568 Tonnen auf 433 Tonnen pro Jahr gesunken.

Max Grill, Kronen Zeitung

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