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06.12.2016 - 11:09
Foto: tvthek.ORF.at

"Strache und Hofer sind Teil des Establishments"

17.11.2016, 23:14

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat seinen Konkurrenten um die Hofburg, Norbert Hofer, als "Teil des Establishments" bezeichnet. "Egal, ob Norbert Hofer, Heinz- Christian Strache oder Herbert Kickl - das sind alles Berufspolitiker. Wenn das nicht Teil des politischen Establishments ist, dann weiß ich nicht, was Establishment ist", so Van der Bellen am Donnerstag in der "ZiB 2".

Van der Bellen ist sei laut eigener Aussage erst spät Berufspolitiker geworden und hatte 30 Jahre lang etwas anderes gemacht. "Im Gegensatz dazu sind meine Konkurrenten schon länger Berufspolitiker." Dass ihn in letzter Zeit viele etablierte Politiker von anderen Parteien unterstützen, sieht Van der Bellen keinesfalls negativ: "Ich bin stolz, dass mich Leute unterstützen, die etwas für Österreich geleistet haben."

"Erhalte Zuspruch von ganz einfachen Leuten"

Jedoch würden sich in seinem 10.000 Personen umfassenden Unterstützungskomitee Menschen aus allen Berufsgruppen befinden. "Das sind keineswegs nur etablierte Politiker. Ich erhalte auch immer wieder viel Zuspruch von Arbeitern oder Angestellten, also von ganz einfachen Leuten. Wenn das alles Schickeria ist, wie von der FPÖ gerne behauptet, dann hab ich etwas missverstanden." Zur Erinnerung: Hofer warf Van der Bellen vor der ersten Stichwahl vor, ein Kandidat der "Hautevolee" zu sein.  

Foto: tvthek.ORF.at
Foto: tvthek.ORF.at

Am Dienstag hatte Van der Bellen vor einer Machtübernahme durch die FPÖ und vor einer "Art Alpen- Mordor", also dem Land allen Übels in "Herr der Ringe" , gewarnt. Am Mittwoch konterte FPÖ- Chef Strache: Die Aussagen Van der Bellens seien "peinlich", der Ex- Grüne "entwickelt sich zum Gollum".

Van der Bellen: "Mit Todesstrafe kein EU- Beitritt der Türkei"

Zum Thema Türkei fand Van der Bellen in der "ZiB 2" deutliche Worte: Er schloss einen EU- Beitritt des Landes bei Einführung der Todesstrafe aus. "Dann hat es keinen Sinn, weiter über einen Beitritt zu verhandeln, dann ist die rote Linie überschritten", sagte der Ex- Parteichef der Grünen. Zudem würde er das geplante Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada "momentan nicht unterschreiben". Parallelen zum US- Wahlkampf sieht Van der Bellen in Österreich nicht, auch keine zwischen Donald Trump und Hofer. "Da gibt es schon Unterschiede. Selbst die getätigten Untergriffe der FPÖ oder von Hofer sind harmlos im Vergleich zu den USA", so Van der Bellen.

17.11.2016, 23:14
fho, krone.at
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